Testbericht Volvo FM7/290

Beim Verteilertest zeigte sich der Volvo FM7/290 als ein leistungsstarkes und komfortables Verteilerfahrzeug.

Auf Komfort getrimmt

Als Solist ist der Volvo FM7/290 mit reichlich Power ausgestattet. Mit günstigem Verbrauch und komfortabler Kabine sowie Güter schonender Voll-Luftfederung glänzte er beim Verteilertest.


Ein Tritt aufs Entriegelungspedal und schon lässt sich das Lenkrad verstellen.





Beim Testfahrzeug mit Kofferaufbau und Ladebordwand ergab sich ein günstiges Leergewicht von 9.550 kg oder eine Nutzlast von 8.450 kg.





Die von außen zugänglichen Staufächer sind eine willkommene zusätzliche Ablagemöglichkeit für den Fahrer.





Der Aufstieg zum Motortunnel und der Überstieg zur Beifahrerseite gelingt in der FM-Kabine verhältnismäßig bequem.





Die lange FM-Kabine bietet im Verteilereinsatz einen überdurchschnittlichen Komfort und einen erstklassigen Arbeitsplatz.





Der Volvo FM 7 sorgt mit hohem Komfort und einfachem Handling für die Konditionssicherheit des Fahrers.





Die kabelgeführte Fernbedienung für die Hebe- und Senkvorrichtung beim FM7





Der komfortable FM-Einstieg mit günstiger Tritt-Stufung und gut platzierten Haltegriffen



TESTERGEBNIS
Autobahn
gefahrene Kilometer 133,4 km
Durchschnittsverbrauch 19,1 l/100 km
Durchschnittsgeschwindigkeit 80,4 km/h
davon einfache Strecke A 61
gefahrene Kilometer 81,6 km
Durchschnittsverbrauch 14,3 l/100 km
Durchschnittsgeschwindigkeit 79,9 km/h
Landstraße
gefahrene Kilometer 71,4 km
Durchschnittsverbrauch 19,7 l/100 km
Durchschnittsgeschwindigkeit 59,7 km/h
Testverbrauch gesamt
gefahrene Kilometer 204,8 km
Durchschnittsverbrauch 19,3 l/100 km
Durchschnittsgeschwindigkeit 71,7 km/h
Wetter sonnig/bewölkt; windig; +16 bis +26°C



technische Daten: Volvo FM7/290 4x2
Maße und Gewichte
Gesamtlänge: 9.535 mm
Gesamtbreite: 2.600 mm
Gesamthöhe: 3.556 mm
(Fahrerhausdach) 2.924 mm
Radstand: 5.200 mm
Wendekreisdurchmesser: 18.754 mm
Zulässige Achslast vorn 8.000 kg
Zulässige Achslast hinten 13.000 kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 18.000 kg
Leergewicht
Testfahrzeug ohne Fahrer und bei vollem 200-l-Tank
9.550 kg
Antriebsstrang
Motor: Volvo D7C-290: Euro-2-Motor; flüssigkeitsgekühlter 6-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühlung; Direkteinspritzung: elektronisch geregelte Reiheneinspritzpumpe; Bohrung/Hub: 107/135 mm; Hubraum: 7,3 l; Leistung: 290 PS (213 kW) bei 2.200/min; maximales Drehmoment: 1.200 Nm zwischen 1.100 und 1.400/min
Kupplung: Einscheiben-Trockenkupplung; Servo-Betätigung; selbstnachstellend Getriebe: Volvo SR1400: synchronisiertes 12-Gang-Schaltgetriebe mit Range- und Splitgruppe sowie zwei Kriech- und Rückwärtsgängen; Übersetzungsverhältnisse von 11,13:1 bis 1:1; Kriechgänge: 16,68:1 und 13,37:1; Rückwärtsgänge: 15,26:1 und 12,23:1 Antriebs-Hinterachse: Volvo RS1344SV; einfach übersetzte Hypoidachse mit Differentialsperre; Übersetzung 3.36:1; Gesamtauslegung: 121,4 km/h bei 2.200/min in höchster Getriebestufe, oder 1.449/min bei 80 km/h
Fahrwerk
Federung: Vorderachse: 2-Balg-Luftfederung, Stoßdämpfer, Stabilisator; Hinterachse: 4-Balg-Luftfederung, Stoßdämpfer, Stabilisator; elektronische Niveauregelung mit Hebe- und Senkeinrichtung
Bremsen: 2-Kreis-Druckluft-Betriebsbremsanlage mit ALB an der Hinterachse; druckluftbetätigte Z-Nocken-Trommlebremse vorne und hinten; ABS; Motorbremse: elektropneumatisch gesteuerter Abgasdruckregler; maximale Bremsleistung: 142,8 PS (105 kW) bei 2.600/min; Hilfs- und Feststellbremse: über Federspeicher-Bremszylinder auf Hinterräder wirkend
Reifen: 315/70 R 22,5 Continental; vorn HSR, hinten HDR

Beim Knallen von Sektkorken gibt es in der Regel immer etwas zu feiern. Aber wenn das im Laderaum eines LKW passiert, dann hört der Spaß auf. Für besonders sensible Frachten oder den Wechselbrücken-Verkehr ist der Volvo FM 7/290 mit Vollluftfederung gedacht. Klar, dass auch der Fahrer durch einen hohen Fahrkommfort entscheidend profitiert. Dazu kommt ein bequemes langes Fahrerhaus, das auch noch im nationalen Fernverkehr einen zeitgemäßen Komfort bietet.

Die FM-Kabinen der Volvo-Mittelklasse und FH-Kabinen der schweren Volvo-Baureihe sind praktisch bis zum unteren Drittel baugleich: Hier haben die Ingenieure beim FM-Fahrerhaus einen Schnitt gemacht und es tiefer auf das Fahrgestell gesetzt. So wurde ein verteilergerechter Einstieg über nur zwei Trittstufen mit einer bequemen Antrittshöhe möglich.

Bei der neu gestalteten Bodengruppe ragt der Motortunnel bei den FM-Kabinen zwar um einiges nach oben, doch der Überstieg zur Beifahrerseite ist weniger beschwerlich, als sich das auf dem ersten Blick vermuten lässt. Der ausgezeichnete Komfort in der Kabine wird durch ein ansprechendes Interieur, das sich durch hochwertiger Materialien und eine geschickte Farbwahl auszeichnet, abgerundet.

Der Volvo FM7/290 ist im gewissen Sinne als Mittelgewicht der FM-Familie zum Test angetreten. Er ist als 2-Achser auf ein Gesamtgewicht von 18 t ausgelegt und mit einem 290 PS starken 7,3-l-Motor bestückt. Die FM-Baureihe ist für Sologesamtgewichte von 18 bis 32 t und Lastzuggesamtgewichte bis über 40 t konzipiert und wurde im Jahre 1998 als komplett neu entwickelte Baureihe auf der IAA in Hannover erstmals vorgestellt. So war der FM7/290 mit einem modernen EDC-Triebwerk (elektronisch geregelte Reiheneinspritzpumpe) angetreten. Der 6-Zylinder-Reihen-Dieselmotor D7C-290 mit einem Hubraum von 7,3 l, Agasturbolader und Ladeluftkühlung bringt die Nennleistung von 290 PS bei 2.200/min und besitzt ein maximales Drehmoment von 1.200 Nm zwischen 1.100 und 1.400/min.


Der FM7/290 ließ sich flott und dank Gangsprüngen mit wenig Schaltarbeit auf Touren bringen.

Der FM7/290 ließ sich flott und dank Gangsprüngen mit wenig Schaltarbeit auf Touren bringen. Bei 18 t Gesamtgewicht steht dem Fahrer ein Leistungsverhältnis von 12,2 PS/t und ein durchzugskräftiges Drehmomentniveau von 66,7 Nm/t zur Verfügung. Damit ließ sich der FM7/290 flott und dank Gangsprüngen mit wenig Schaltarbeit auf Touren bringen. Selbst im Bereich von 1.000/min besitzt dieser Motor noch einiges an Durchzugskraft. Aus eigenem Hause stammt auch das synchronisierte 14-Gang-Range-Split-Getriebe SR 1400 mit 12 Fahrgängen (Übersetzungsverhältnisse: von 11,13:1 bis 1:1) sowie zwei zusätzlichen Kriechgängen. Die Antriebsstrangabstimmung war mit einer Hinterachsübersetzung von 3,36:1 auf eine Motordrehzahl von rund 1.450/min bei 80 km/h in der höchsten Getriebestufe ausgelegt.

Damit lagen die Drehzahlen nahe der Mitte im wirtschaftlichen Drehzahlband, das sich beim Motor D7C-290 von 1.200 bis 1.900/min erstreckt. Diese große Bandbreite und der sehr gut auf die durchzugskräftige Motorcharakteristik abgestimmte Antriebsstrang sorgen auch dann für wirtschaftliche Verbrauchswerte, wenn der Fahrer einmal nicht so gut drauf ist.

Natürlich wurde beim Test mit dem FM7/290 wie immer konzentriert auf günstige Werte gefahren. Und die sind bei einem Gesamtergebnis mit einem Durchschnittsverbrauch von 19,3 l/100 km und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 71,7 km/h mit 18 t Gesamtgewicht auf der schwierigen Verteiler-Teststrecke überzeugend günstig ausgefallen (Einzelheiten siehe Kasten).


Zur Sparsamkeit kamen noch ein erstklassiger Komfort und ein einfaches Handling hinzu.

Zur Sparsamkeit kamen noch ein erstklassiger Komfort und ein einfaches Handling hinzu. Das vollluftgefederte Fahrwerk des FM7/290 ebnete lange und kurze Bodenwellen sowie kurze Fahrbahnstöße regelrecht ein. Dazu kam eine ausgezeichnete Fahrstabilität mit nur geringen Fahrzeugneigungen bei Kurvenfahrten. Ein Verhalten, das vor allem bei der komfortablen Abstimmung der Vollluftfederung nicht ohne besonderen Aufwand möglich ist. Übrigens bringt die Vollluftfederung nicht nur Komfortvorteile, sondern ermöglicht auch das schnelle Umsetzen von Wechslebrücken.

Ein weiteres Komfortmerkmal war das sehr niedrige Geräuschniveau in der Kabine. Dazu kam beim langen Fahrerhaus ein bequemes Kabinenvolumen und ein ausreichend großes Angebot an Stauräumen und Ablagfächer. Der Arbeitsplatz mit seinem eleganten Design, übersichtliche Instrumentierung und ergonomischen Anordnung sämtlicher Bedienschalter und der Sitzposition ist wie auch bei den FH-Kabinen einfach Spitzenklasse. Eine Besonderheit ist die Lenkradverstellung: Über einen Fußschalter lässt sich die Verriegelung aufheben und das Lenkrad einfach und schnell in Position bringen. Außerdem kann der Fahrer das Lenkrad ganz nach oben aufstellen und so bei zurückgeschobenem Sitz verhältnismäßig einfach auf den Motortunnel und zur Beifahrerseite übersteigen.

Das einfache Handling des Fahrzeugs war von einer leichtgängigen, ziemlich direkten Lenkung und einem exakten Lenkverhalten mit gut stabilisierter Mittelstellung, hohen Rückstellkräften sowie von einem treuen Geradeauslauf geprägt. Weitere Pluspunkte waren die sehr gute Rundsicht aus der Kabine heraus und die großen Rückblickspiegel außen.

Bemerkenswert war auch die Motorbremsleistung über den serienmäßig eingebauten elektropneumatisch gesteuerten Abgasdruckregler mit einer Maximalleistung von knapp 143 PS bei 2.600/min. Das sorgte beim 18-t-Solisten schon ab 1.900/min für eine merkliche Verzögerung auf Talfahrten. Darüber hinaus sprach die Betriebsbremse ziemlich schnell an und ließ sich gut dosieren.

Die Schaltung verlangte dem Fahrer nur geringe Betätigungskräfte ab und war über eine exakte Gassenführung einfach zu bedienen. Doch bei der Power des FM7/290 sind 12 Fahrgänge für den Soloeinsatz eigentlich nicht nötig. Hier würde auch das 8-Gang-Getriebe R1400 mit einem zusätzlichen Kriechgang völlig ausreichen. Doch das 12-Ganggetriebe hält natürlich die Option für einen Betrieb mit Anhänger offen. Die Antriebsstrangabstimmung des Testfahrzeugs schließt somit auch einen Lastzugbetrieb mit 32 t Gesamtgewicht ein. Hier stehen dann ein Leistungsverhältnis von rund 9 PS/t und ein maximales Drehmomentniveau von 37,5 Nm/t für eine gute Transportleistung zur Verfügung. Bei einem Zuggesamtgewicht von 36 bis 40 t Gesamtgewicht ist vor allem im Dauereinsatz eine zugkräftigere Auslegung des Antriebsstrangs oder noch besser eine Entscheidung für den FM12 aus der schweren Mittelklasse-Familie zu empfehlen.

Bei der Volvo Trucks (Deutschland) GmbH in Dietzenbach sind die Baumuster FM7 und FM12 im Programm. Die Buchstaben „F“ stehen für Frontlenker und „M“ für Medium und die nachfolgende Ziffer gibt die Hubraumgröße der Motoren an. Beim FM7 mit dem 7,3-l-Motor stehen die Leistungsstufen 250 PS und 290 PS mit maximalen Drehmomenten von 1.050 und 1.200 Nm zur Verfügung. Den Motor D12C mit 12,1-l-Hubraum gibt es in den Leistungsversionen mit 340, 380 und 420 PS und entsprechenden Drehmomentwerten von 1.700, 1.850 und 2.000 Nm.

Das Spektrum, das Volvo mit der FM-Fahrzeugfamilie abdeckt, spannt einen Bogen vom lokalen über den regionalen Verteilerverkehr bis zum nationalen Fernverkehrseinsatz. Weitere Einsatzfelder der Fahrzeuge sind der Bau- und Kommunalbereich sowie Spezialtransporte mit Zuggesamtgewichten bis zu 100 t.

Damit wurden bewusst Überschneidungen mit der schweren Volvo-Baureihe FH herbeigeführt. Das trifft auch für die Fahrerhäuser der FM-Familie zu, die weitgehend indentisch mit den FH-Kabinen sind. Entsprechend ist auch die Auswahl: ein kurzes Fahrerhaus, ein langes Fahrerhaus mit einer Liege, wie beim Testfahrzeug FM7/290, und ein Globetrotter-Fernfahrerhaus mit zwei Schlafplätzen. Das noch größere Globetrotter XL-Fahrerhaus bleibt jedoch allein der FH-Baureihe vorbehalten.

Mit der neuen FL-Serie, die erst im Frühjahr auf Basis der Vorgängerbaureihe vorgestellt wurde, hat Volvo Trucks (Deutschland) das Mittelklasseprogramm nach unten hin komplettiert. Die speziell auf Nutzlast getrimmten FL-Typen („L“ für leicht) decken den Bereich von 11 t bis 25 t Gesamtgewicht ab. Den Antrieb besorgt der leichtgewichtige 6-Zylinder-Reihendiesel D6B mit 5,5 l Hubraum. Ihn gibt es in den Leistungsstufen 180 PS, 220 PS und 250 PS mit maximalen Drehmomenten von 575 Nm, 700 Nm und 825 Nm sowie in serienmäßiger Euro-3-Ausführung. In diesem Jahr hat auch Ende April die Einführung der Euro-3-Motoren für die FM-Baureihe begonnen. Bis zur IAA soll es alle Leistungsversionen der Motoren D7C und D12C in Euro 3 geben. Die Euro-3-Ausführungen der Motoren D12C-460 und D16C-520, die mit Leistungen von 460 und 520 PS nur für die FH-Baureihe reserviert sind, werden später folgen.

Das Euro-2-Standardfahrgestell des Testfahrzeugs FM7/290 steht mit 119.177 DM in der Preisliste. Dazu kommt der Aufpreis für das lange Fahrerhaus (L2H1) von 1.471 DM und die Komfortausstattung (Niveau 2) von 3.294 DM mit automatisch geregelter Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern und weiteren Details. Hinzu kommen noch weitere Sonderausstattungen wie die Vollluftfederung mit elektropneumatischer Niveauregulierung (4.012 DM), das Getriebe SR 1400 (2.000 DM), der Komfortfahrersitz (1.070 DM), ein Dachspoiler (1.910 DM), ein Frontunterfahrschutz (1.286 DM) und weitere Sonderausstattungen wie Fahrer-Airbag und anderes, so dass sich ein Gesamtlistenpreis des Testfahrzeugs ohne Aufbau von 138.125 DM ergibt.

Dafür steht dann ein rundum komplett ausgestatteter Mittelklasse LKW mit Ladungsschonender Vollluftfederung vor der Tür. Das Testfahrzeug Volvo FM7/290 mit dem langen Fahrerhaus zeigte sich als ein äußerst komfortables und leistungsstarkes Verteilerfahrzeug. Bei einem Leergewicht von rund 9.550 kg einschließlich Komfortausstattung, langem Fahrerhaus und Kofferaufbau mit 1,5-t-Ladebordwand verbleibt noch eine Nutzlast von rund 8.450 kg. Im Verhältnis zum Leergewicht ergibt sich daraus bei 18 t Gesamtgewicht ein Nutzlastfaktor von 1:1,885. Ein Zeichen, dass Volvo nicht nur komfortable und robuste LKW bauen kann, sondern bei der FM-Familie deutliche Nutzlastgewinne erzielen konnte.


Volvo FH


Neue Silver Cab-Variante




Das neue Sondermodell Volvo FH Silver Cab: silberne Außenlackierung und viele silberfarbene Details im Innenraum

 




Die neue Silver Cab-Variante des Volvo FH ist eine „Special Edition 2000" für das Globetrotter- und das Globetrotter-XL-Fahrerhaus. Damit bietet Volvo neben den bisherigen Ausstattungsvarianten für die Fernverkehr-LKW eine zusätzliche und besonders elegante Fahrerhausvariante an. Mit ihrer umfangreichen Ausstattung und mehr noch mit ihrem Design unterscheidet sie sich von allen bisherigen Fahrerhäusern des schwedischen Herstellers. Grundsätzlich verfügt der FH Silver Cab über alle Ausstattungsmerkmale des Luxuspakets, das von der Musikanlage mit CD-Spieler und sechs Lautsprechern über ledereingefasste Sitze bis zur automatisch arbeitenden Klimaanlage alles bietet, was Fahrerherzen höher schlagen lässt. Wie es der Name schon verspricht, dominiert der Farbton Silber am und im Fahrerhaus des Silver Cab. Neben der auffälligen, silberfarbenen Außenlackierung von Blechkleid und Stoßfänger trägt das Volvo Fahrerhaus den Schriftzug Silver Cab deutlich sichtbar an beiden Flanken. Auch im Innenraum macht ein solcher Volvo FH seinem Namen Silver Cab alle Ehre. Denn das Armaturenbrett beispielsweise ziert ein durchgehendes silberfarbenes Band von Aluminium-Inlays, der Schalthebel trägt einen silbernen Kopf mit dem bekannten Zwölfgang-Schaltschema, und die Stoffe von Sitzen und Verkleidungen kommen als Designer-Textilien im Silber-Look daher. Selbst in den Fußmatten am Fahrerhausboden ist das Silver Cab-Emblem integriert. Komplettiert wird das Ganze von Silber-Inlays in Lederlenkrad, Türen, Seitenwänden und Dachhimmel. Insgesamt vermittelt der so gestaltete Arbeitsplatz einen äußerst eleganten und zugleich dezenten Eindruck.

Lieferbar ist der FH Silver Cab für alle Fahrgestelle (Variante Globetrotter) und Sattelzugmaschinen (Variante Globetrotter XL) der FH-Baureihe. Der Aufpreis beträgt laut Preisliste 3.750 DM auf die Fahrerhäuser Globetrotter beziehungsweise Globetrotter XL.


Adelbert Schwarz