06.11.2017

Comtrans: Jede Mauer ist eine Pforte

Comtrans: Jede Mauer ist eine Pforte

Welt- und Russlandpremieren, mehr als 200 Aussteller aus 17 Ländern, über 20.500 Besucher. Die Comtrans bleibt die Nutzfahrzeug-Leitmesse für Osteuropa. Und eine Absage an die europäische Sanktionspolitik.

 

Neben allen russischen und westeuropäischen LKW-Herstellern waren auch die international führenden Transporter-, Bus- und Trailerhersteller sowie viele namhafte Zulieferer und Komponentenhersteller vertreten. Mehr als 20.500 Besucher kamen in die Messehallen am Stadtrand von Moskau. Das sind 27 Prozent mehr als noch 2015, als die Wirtschaftskrise im russischen Transportsektor deutlich zu spüren war. Auch die Ausstellungsfläche wuchs um fünf Prozent gegenüber 2015 auf 41.897 m2. Messedirektor Sergey Rybchak vom Messeveranstalter ITEMF Expo zeigte sich angesichts des starken Zuspruchs sehr zufrieden: „Der Nutzfahrzeugmarkt in Russland und den angrenzenden Ländern hat in den letzten Monaten deutlich zugelegt. Das war auch auf der Comtrans zu spüren. Aussteller berichten uns von einer insgesamt freundlichen Stimmung im Markt und von einer erhöhten Nachfrage nach aktuellen, umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Fahrzeugmodellen mit moderner Technologie.”

Erster Moskauer Nutzfahrzeuggipfel
Erstmals fand im Rahmen der Comtrans der Moskauer Nutzfahrzeuggipfel statt, der von der ITEMF Expo und dem Verband der europäischen Unternehmen organisiert wurde. An der Konferenz nahmen über 190 Fachleute aus der Transportbranche sowie aus Verbänden und Behörden teil und diskutierten drängende Themen der „Zukunft der Nutzfahrzeuge in Russland“. Während der erste Tag der Veranstaltung, der Cargo Vehicles Day, dem Frachttransport gewidmet war, war der zweite Tag des Gipfels, der Passenger Vehicles Day, der Personenbeförderung und den leichten Nutzfahrzeugen bis 6 t gewidmet. Traditionell fand im Rahmen der Messe die 17. Preisverleihung für das „Nutzfahrzeug des Jahres in Russland“ statt, eine der angesehensten Fahrzeug- Auszeichnungen in Russland. Neben den Kategorien für LKW, Transporter, Bus und Aufsteiger des Jahres vergab die Jury erstmals auch den Trailer des Jahres und die Person des Jahres. Das „Beste Nutzfahrzeug des Jahres in Russland“ ging an Scania für die Next Generation, der Volkswagen Crafter wurde als Transporter des Jahres ausgezeichnet, während die Setra 500 Comfortclass die Buskategorie gewann. Avtodiesel (YAMZ) erhielt den Sonderpreis für Leistungen zur Entwicklung des russischen Marktes. Aufsteiger
des Jahres ist der weißrussische LKW MAZ-5440M9, Trailer des Jahres wurde der S.KO.Cool von Schmitz Cargobull. Die Jury wählte Yuri Vainstein, den Technischen Leiter von MZ Tonar, zur Person des Jahres und den Transporter Gazelle Next als Legende der Automobilindustrie.

 

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Heft 22/2017 vom
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