18.04.2017

Fahrbericht: Iveco Daily 35 S 12

Fahrbericht: Iveco Daily 35 S 12

Jetzt geht er auch schon auf die 30 zu, der Iveco Daily. In der aktuellen Generation ist er reif wie nie zuvor – hat sich aber viel von seinem rauen Charme bewahrt. Erleben Fahrer und Besitzer hier ein blaues Wunder?


Dieser Iveco Daily bringt serienmäßig schönes Wetter und gute Laune mit: Metallisch hellblau ragt der Transporter himmelhoch auf, denn so ein Chassis-Transporter mit Hinterradantrieb ist von Hause aus wuchtiger als alles, was in dieser Klasse sonst so über die Straßen kreucht und fleucht. Der Daily zeigt dazu ein breites Haifischgrinsen und blickt angriffslustig durch zusammengekniffene Augen. Auf seiner Knubbelnase trägt er selbstbewusst den Markenschriftzug im XXL-Format.

Bereit für den Nahkampf
Der Rundgang um die Karosserie zeigt einen eigenwilligen Faltenwurf, der ein Bügeleisen vertragen könnte, eine Segmentbauweise aus diversen Blechtafeln und eine breite schützende Beplankung der empfindlichen Weichteile, ähnlich einem Suspensorium von Kampfsportlern. Auch der raue Betrieb als Kurier und Paketverteiler oder Speditions- und Handwerkermobil ähnelt schließlich mitunter einem Nahkampf. Feinheiten sind da manchmal zweitrangig, reden wir also nicht über Spaltmaße und schwergängige Türen. Der Daily ist als handfester Typ nichts für Zartbesaitete.

Aber für Praktiker. Vorn ein Auftritt im Stoßfänger zum Scheibenputzen, rundum kräftige Türgriffe, hinten wegen des hohen Bodens eine Stufe plus Haltegriff. Jener erinnert an den 78er Ur-Daily, irgendwo müssen in Werksnähe noch ganze Container mit den Dingern stehen. Drinnen im Laderaum strahlen drei helle LED-Leuchten an der Decke. Garniert von einem ganzen Sternenhimmel – zur Sortimo-Einrichtung des Testwagens zählte eine zusätzliche Beleuchtung mit LED-Schläuchen – eine Mischung aus Weihnachtsbeleuchtung und Schaufensterdekoration. Und separat geschaltet, also Vorsicht: Wer unvorsichtig einfach die Türen schließt, dem droht am nächsten Morgen eine leere Batterie, das ließe sich funktioneller lösen. Boden und Seitenverkleidung im Frachtabteil sind sinnvoll und stabil, ebenso die blecherne Verkleidung der Radkästen und die Verteilung der handfesten Zurrösen. Der Staplerfahrer aber muss mit dem Hubmast achtgeben: Das Gehäuse der dritten Bremsleuchte hoch oben ragt vorwitzig aus dem Dachrahmen heraus.

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