02.08.2017

Technik: Temperaturgeführter Transport mit Renauberet

Technik: Temperaturgeführter Transport mit Renauberet

Die Nachfrage nach Kühlfahrzeugen steigt. Renault Trucks hat reagiert und bietet komplette Kühltransporter von 3,5 bis 40 Tonnen in einer befristeten Aktion.

 

Wenn Frischeprodukte zu schnell und vorzeitig verderben, haben häufig Transport und Lagerung versagt. Damit das nicht passiert und die Lebensmittel stets frisch auf dem Tisch landen, gilt es, die Kühlkette aufrecht zu erhalten. Sie sorgt für die lückenlose Überwachung der Transportkette vom Erzeuger bis zum Verbraucher unter Verwendung geeigneter Lagerräume und Transportfahrzeuge. Von der Produktion bis in die Kühltheken des Handels darf die Kühlkette nicht unterbrochen werden. Das gilt für alle leicht verderblichen Lebensmittel wie Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Molkereiprodukte sowie zunehmend für viele medizinische und chemische Produkte. Im Handel sind Transport- und Lagertemperaturen gesetzlich vorgeschrieben. Maximal 8°C dürfen Milch und Molkereiprodukte ausgesetzt werden. Für Frischfleisch sind es höchstens 4°C. Tiefgekühltes Fleisch und tiefgefrorener Fisch brauchen durchgängig mindestens –18°C, um die Mindesthaltbarkeit zu garantieren. Die steigende Nachfrage an frischen Waren und immer höhere Qualitätsanforderungen verlangen einen eindeutigen Nachweis der Anbieter, dass die Waren den geforderten Qualitätsstandards entsprechen. Die Tiefkühlverordnung schreibt vor, dass in Fahrzeugen ab einem Fassungsvermögen von mehr als 2 m3 und Lagerräumen mit mehr als 10 m3 die Temperatur ein Jahr nachvollziehbar aufzuzeichnen ist. Dabei dürfen nur Aufzeichnungsgeräte zum Einsatz kommen, die für diesen Zweck geeignet und für Fahrzeuge zugelassen sind. Für den Frische-, Tiefkühl- und Pharmatransport kommen nur isolierte Fahrzeugaufbauten mit hohen hygienischen Anforderungen an Material und Verarbeitung in Betracht. Der muss sich leicht reinigen lassen, die vorgegebene Temperaturgrenzen zwischen –25 und +30°C einhalten und eine homogene Temperaturverteilung im Aufbau garantieren.

Mit Lamberet als Partner

Die Anforderungen an moderne Kühlfahrzeuge erfüllen die sechs Renault-Kühlzüge im Eis-Look, die kürzlich während der Roadshow „Tour de Eis“ an neun Rast- und Autohöfen in Deutschland Halt gemachen haben. Zusammen mit Solo- LKW der Renault-D-Baureihe und dem Renault Master für Frische- und Kühltransporte schickte Renault Trucks seine Fahrzeuge durchs Land, um seine Kompetenz im Bereich der unterschiedlichen Branchenlösungen hervorzuheben. Für die Kampagne haben die Franzosen sechs Komplettzüge mit Lamberet-Kühltrailern bestückt, die in hellblau-weißen Design schon von weitem auffallen und mit vielen Extras punkten. Die so genannten Eis-T-Sattelzugmaschinen mit High Sleeper Cab und 520-PS-Motor haben einen drehbaren Beifahrersitz zum Entspannen, ein ausziehbares Breitbett unten und ein umbaubares oberes Bett für mehr Stauraum. Im Eis-Truck dürfen natürlich auch die große Kühlschrankschublade zwischen den Sitzen und das gekühlte Handschuhfach nicht fehlen. Viele Fahrerassistenzsysteme und Sicherheits-Features ergänzen das Ausstattungspaket der 4x2-Sattelzugmaschinen. Auf der Sattelplatte lagert jeweils ein dreiachsiger Lamberet-Kühlauflieger der SR2-Greenliner-Generation für 80 bis 95 m3 Ladung. Das speziell für die Langstrecke entwickelte, ATP-geprüfte Anhängefahrzeug wartet mit Seitenwänden aus Kompositpaneele auf, die laut Hersteller für eine bessere Isolierung als metallverkleidete Paneele sorgen. Dank Doppelstockbeladung passen bis zu 66 Paletten in den Frachtraum. Im Trailer werkelt ein offenes Luftleitsystem, das den Luftstrom mit minimalen Ladeverlusten bis zum hinteren Bereich des Aufliegers lenkt. Die getrennten Luftströme für vorne und hinten sind so ausgelegt, dass die gesamte Leistungskapazität des Gebläses ausgeschöpft wird. Perforierte Schläuche garantieren die optimale Verteilung im vorderen Bereich. Glatte Schläuche führen dagegen die gekühlte Luft turbulenzfrei in den hinteren Bereich. Bewegliche Quertrennwände lassen unterschiedliche Temperaturbereiche zu.

 

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Das Magazin für die Transportbranche

Heft 20/2017 vom
19. Oktober

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