07.12.2017

Veranstaltungen: Verbände – Von Europa und von Engpässen

Veranstaltungen: Verbände – Von Europa und von Engpässen

Mitte November lud der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) zum jährlichen Unternehmertag nach Berlin ein. Während der gut besuchten zweitägigen Veranstaltung wurden die Erwartungen an die neue Bundesregierung artikuliert.

 

Flagge zeigen für ein Europa ohne Grenzen“ lautete das Motto des zweitägigen Branchentreffens an der Spree. Dieser große europäische Gedanke war dabei vor allem Bestandteil des Beitrages von Karlhubert Dischinger, Geschäftsführer der Fachspedition Karl
Dischinger aus dem südbadischen Ehrenkirchen-Niedermatten und Präsident des Verbandes Spedition und Logistik Baden- Württemberg (VSL). Denn der „Urbadener“ und „überzeugte Europäer“ stellte seine zu Jahresbeginn gegründete Initiative „Logistics for Europe“ vor. „Als ich selber im LKW durch Europa gefahren bin, haben die Schlagbäume den Takt vorgegeben“, schilderte er. Zählen könne er die vielen hundert Tassen Espresso nicht mehr, die er damals über die Jahre hinweg an der italienischen Grenze getrunken habe, bis alle nötigen Zollstempel auf den Papieren waren. „Ohne Einfuhrbeschränkungen, Zoll und Kontrollen bleiben Logistikern und Speditionen viel Verwaltungsaufwand und teure Wartezeiten erspart“, resümierte Dischinger. Damit das so bleibe, habe er die Initiative gestartet und wirbt seither für weitere Unterstützer – bisher gibt es über 100. Auf der Internetseite ogistics-for-europe.com informiert eine Zehn-Punkte-Liste, warum sich ein Bekenntnis zu einem offenen und freien Europa lohnt. „Wir brauchen Europa, und Europa braucht uns. Es ist unser aller Einsatz wert“, bekräftigte der VSL-Präsident. Seit geraumer Zeit entstünden aber immer mehr neue Fragen über das Zusammenleben und die Solidarität in Europa, machte DSLV-Präsident Mathias Krage deutlich. So sei für die Branche vor allem der Brexit „ein Schock, der angesichts nicht nur einzelstaatlicher, sondern auch einzelregionaler Tendenzen nicht abzuklingen vermag“, konstatierte er und schwenkte dann rasch zur heimischen Problematik über. Denn obwohl die Logistik „ein besonders Wachstumssegment“ sei, müssen sich deutsche Speditionen mehr denn je in einem teilweise hart umkämpften europäischen Transportmarkt behaupten.

 

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Heft 23/2017 vom
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