09.01.2017

Kombinierter Verkehr: EU-Kommission sagt „Ja“ zur neuen Förderrichtlinie

Wie das Bundesverkehrsministerium in Berlin bekannt gab, hat die Europäische Kommission der Neufassung der deutschen Förderrichtlinie zum Kombinierten Verkehr zugestimmt. „Damit bekommen die Unternehmen des Kombinierten Verkehrs die notwendige Planungssicherheit für Investitionen in den dringend notwendigen Neu- und Ausbau der Terminalinfrastruktur“, erklärte Martin Henke, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Die neue Richtlinie gilt seit dem 1. Januar 2017 und hat eine Laufzeit von fünf statt bisher vier Jahren. Sie endet somit am 31. Dezember 2021. Das Fördervolumen beläuft sich weiterhin auf 93 Millionen Euro pro Jahr.


Aufgrund der steigenden Beförderungsmengen im Kombinierten Verkehr, die im Jahre 2016 zum wiederholten Mal die 100-Millionen-Tonnen-Grenze überschritten haben, arbeitet das System an seiner Kapazitätsgrenze. Um das zu erwartende Wachstum weiter bewältigen zu können, sind zusätzliche Investitionen in den Ausbau des Kombinierten Verkehrs unumgänglich. Laut der „Verkehrsverflechtungsprognose 2030“ des Bundesverkehrsministeriums steigt die Beförderungsmenge im Kombinierten Verkehrs bis 2030 um rund 80 Prozent. „Wir begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung zur Verlängerung der Förderung des Kombinierten Verkehrs, denn dadurch kann mehr Güterverkehr auf die Schiene verlagert werden. Und das leistet einen weiteren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung“, so Henke abschließend.

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