26.01.2015

Niederlande: höhere Bußgelder für Verkehrssünder seit Jahresbeginn

Niederlande: höhere Bußgelder für Verkehrssünder seit Jahresbeginn

Seit Jahresbeginn werden Verkehrssünder in den Niederlanden stärker zur Kasse gebeten. Zum 1. Januar 2015 sind dort turnusmäßig die Bußgeldbeträge angehoben worden.

Die Anhebung fiel nach Angaben des ADAC jedoch moderat aus. Wer beispielsweise auf Autobahnen die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h überschreitet, zahlt 163 Euro (bisher 162 Euro). Noch strenger gehen die Ordnungshüter gegen Temposünder innerhalb geschlossener Ortschaften vor. Fährt man dort 20 km/h schneller als erlaubt, werden 184 Euro (bisher 180 Euro) fällig. Zeigt der Tacho mehr als 30 km/h zu viel, droht neben einer Geldbuße sogar eine Anzeige.

Gleich geblieben sind die Geldbußen bei folgenden Verstößen: Das Überfahren einer roten Ampel wird mit 230 Euro bestraft. Autofahrer, die während der Fahrt mit ihrem Handy ohne Freisprecheinrichtung telefonieren, riskieren ebenfalls 230 Euro Strafe. Park- und Halteverstöße ahndet die Polizei mit 90 Euro. Das Überfahren durchgezogener Fahrbahnstreifen kostet 230 Euro.

Wird das Bußgeld nicht innerhalb der auf dem Bescheid genannten Frist gezahlt, erhöht sich der geschuldete Betrag: Beim ersten Mal um 50 Prozent, beim zweiten Mal um 100 Prozent. Wer im EU-Ausland in eine Radarfalle tappt oder sich einen Strafzettel einhandelt, muss damit rechnen, dass der Bußgeldbescheid auch in Deutschland vollstreckt wird. Gerade niederländische Polizei- und Verwaltungsbehörden sind dafür bekannt, dass sie bereits geringfügige Verkehrsverstöße unnachsichtig und besonders hartnäckig verfolgen.

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