07.12.2017

HMF will weiter wachsen

HMF will weiter wachsen

Die auf LKW-Ladekrane spezialisierte HMF Group erweitert ihre Produktions-Kapazitäten und investiert in automatisierte Produktionsprozesse. HMF vertreibt seine in Dänemark gefertigten Krane weltweit und erlebt seit 2010 eine Nachfragesteigerung.

 

Davon profitiert auch die deutsche Landesgesellschaft mit Sitz in Bietigheim-Bissingen.
Zuletzt investierte HMF in eine neue Produktionslinie, an der Knickarme in nur einem Arbeitsschritt hergestellt und vor dort direkt zur vollautomatischen Spritzlackieranlage geleitet werden. In diesem Zusammenhang führt HMF derzeit einen Schweißroboter ein, der adaptives Schweißen mit vollautomatischer Fördertechnik verbindet. An gleicher Stelle errichtete HMF eine neue Bohranlage, die sehr große Werkstücke handhaben kann.

Einen weiteren Schweißroboter hat HMF für die eigene "Welding Academy" zum Aus- und Fortbilden von Schweißtechnikern angeschafft. Hier investierten die Dänen auch in die Analyse-Technik für die Qualitätssicherung von Schweißarbeiten. Die Akademie dient der Schulung von Nachwuchskräften und der Weiterbildung erfahrener Mitarbeiter.

HMF erlebt derzeit eine steigende Nachfrage, die besonders auf die größeren Kranmodelle zielt. Dadurch steigt der Bedarf an Auslegern und demzufolge auch an Hydraulikrohren. Vor diesem Hintergrund hat HMF eine neue vollautomatische Rohrbiegeanlage für Hydraulikrohre bestellt, um die notwendige Kapazität und Lieferqualität zu sichern. Gleichzeitig wurde die Prüfkapazität für große Krane um 50 Prozent erhöht.

Parallel zum wachsenden Auftragseingang steigt auch die Anzahl der Mitarbeiter, die am Firmenstammsitz in Højbjerg seit März 2017 zusätzlich in zwei renovierten Büroflügeln untergebracht werden. Diese Erweiterung ermöglichte das Aufstocken der Entwicklungsabteilung um 25 Prozent. Mit der zusätzlichen Kapazität sollen weitere Innovationen entwickelt werden, mit denen sich HMF deutlicher vom Wettbewerb abheben will. HMF sieht noch viele Möglichkeiten für neue Technologien, weshalb eine eigene Abteilung für Software und Digitalisierung eingerichtet wurde.

KFZ-Anzeiger

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Das Magazin für die Transportbranche

Heft 23/2017 vom
07.Dezember

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