03.08.2016

3. LKW-Sicherheitstag in Hannover-Garbsen

Am 28. Juli 2016 veranstaltete der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) in Kooperation mit der Polizeidirektion (PD) Hannover auf der Tank- und Rastanlage Garbsen-Nord an der Bundesautobahn (BAB) 2, Richtung Dortmund, den dritten „LKW-Sicherheitstag“.

Die BAB 2 als Teilstück der E 30 stellt die Hauptverbindungsroute auf der Ost-West-Achse des internationalen Güterfernverkehrs dar. Über 30.000 LKW pro Tag sind keine Seltenheit. Die hohe Verkehrsbelastung, gepaart mit individuellem Fehlverhalten von Fahrzeugführern, führte in der Vergangenheit vermehrt zu schweren Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Lastwagen.

Polizeipräsident Volker Kluwe und GVN-Hauptgeschäftsführer Benjamin Sokolovic eröffneten die Veranstaltung, bei der sowohl Berufskraftfahrer als auch einige Spediteure und Berufsschüler aus den entsprechenden Fachbereichen rund um den Güterverkehr sowie Urlaubsreisende anwesend waren. Sokolovic betonte: „Man darf den LKW nicht dämonisieren, denn wir bewegen Deutschland. Die Logistikbranche sorgt unter anderem jeden Tag dafür, dass Automobilkonzerne produktions- und lieferfähig bleiben und Fabriken Rohstoffe und Ersatzteile erhalten. (…) Allein der Straßengüterverkehr wird in den kommenden 20 Jahren – auch infolge veränderten Verbraucherverhaltens – um circa 40 Prozent zunehmen. Schon heute fahren bis zu 30.000 LKW pro Tag auf der A 2. Der Anteil gebietsfremder Lkw steigt stetig, aktuell auf über 40 Prozent. (…) Deshalb betont der GVN nochmals den von ihm geforderten Ausbau der A 2 zu einer 8-spurigen Autobahn. Wir müssen die A 2 dringend verbreitern, um einen Verkehrsinfarkt zu vermeiden. Wir brauchen schnellstmöglich den Lückenschluss der A 39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg, um die A 2 zu entlasten. (…)“

Insbesondere Lastwagenfahrer konnten sich im Rahmen des LKW-Sicherheitstages über die Gefahren ihres Berufsalltags und über die Hauptunfallursachen wie Unaufmerksamkeit, Ablenkung, mangelnde Sicherheitsabstände, Übermüdung und vieles mehr – außerhalb von Kontrollen und Bußgeldern – informieren. Zudem wurden Tipps zur Vermeidung von Straftaten rund um den Güterverkehr, beispielsweise Ladungsdiebstähle, gegeben. Hierzu standen der GVN in Kooperation mit der PD Hannover und weiteren Partnern etwa zu den Themen Fahrerschulung, Gefahren des „Toten Winkels“, Lenk- und Ruhezeiten, digitaler Tachograf oder auch zur korrekten Ladungssicherung Rede und Antwort.

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Heft 12/2017 vom
22. Juni

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