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24.10.2019

Startschuss für Prozess gegen LKW-Kartell

Zu viel für die LKW bezahlt? 7.000 Unternehmen klagen auf Schadenersatz.
Zu viel für die LKW bezahlt? 7.000 Unternehmen klagen auf Schadenersatz.
Zu viel für die LKW bezahlt? 7.000 Unternehmen klagen auf Schadenersatz.

Am Donnerstag, den 24.10.2019 beginnt die 37. Zivilkammer des Landgerichts München I in Sitzungssaal 134 mit der Verhandlung der bundesweit umfangreichsten Kartellschadenersatzklage aus dem Komplex LKW-Kartell (Az. 37 O 18934/17).

Gemeinsam mit dem Rechtsdienstleister Financialright kämpft der Logistikverband BGL für mehr als 7.000 Unternehmen um Schadensersatz in Milliardenhöhe für fast 150.000 LKW. Die juristische Vertretung vor Gericht übernimmt in allen Fällen die auf Kartellschadensersatzverfahren spezialisierte Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte LLP.

Die Beklagten sind die europäischen LKW-Hersteller Daf, Daimler, Iveco, MAN und Volvo/Renault beziehungsweise deren deutsche Tochtergesellschaften. Es geht um insgesamt über 84.000 LKW-Erwerbsvorgänge. Dabei wird ein Gesamtschaden von mindestens 603 Millionen Euro geltend gemacht.

Die Europäische Kommission hat bereits 2016 festgestellt, dass MAN, Volvo/Renault, Daimler, Iveco und DAF gegen die EU-Kartellvorschriften verstoßen haben. Die LKW-Hersteller hatten über 14 Jahre hinweg Verkaufspreise für Lastkraftwagen abgesprochen und die mit der Einhaltung der strengeren Emissionsvorschriften verbundenen Kosten in abgestimmter Form weitergegeben. Wegen dieser Verstöße verhängte die Kommission eine Rekordgeldbuße in Höhe von 2,93 Milliarden Euro.

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