25.09.2014

IAA Nutzfahrzeuge 2014: Der Startschuss ist gefallen

IAA Nutzfahrzeuge 2014: Der Startschuss ist gefallen

Die IAA Nutzfahrzeuge 2014 (25. September bis 2. Oktober 2014) in Hannover hat ihre Pforten geöffnet. Den Startschuss gab am 25. September um 10 Uhr Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf der Eröffnungsfeier vor rund 700 hochrangigen Gästen aus Politik und Wirtschaft.


„Die 322 Weltpremieren dieser IAA Nutzfahrzeuge zeigen: Der Pioniergeist der Nutzfahrzeugbranche ist ungebrochen. 2.066 Aussteller aus 45 Ländern präsentieren auf der weltweit wichtigsten Leitmesse für Mobilität, Transport und Logistik die Innovationskraft dieser Industrie. Sie wollen ‚Zukunft bewegen‘. Kein anderes Verkehrsmittel hat in den vergangenen Jahren solche Quantensprünge vollbracht wie das Nutzfahrzeug – es ist ein wahres Technologiepaket auf Rädern“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

„Die IAA Nutzfahrzeuge ist die weltweit bedeutendste Messe dieser Art. Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie zeigen eindrucksvoll, welche Innovationen und Trends die Nutzfahrzeugbranche bietet. Besonders interessant sind die technischen Entwicklungen in den Bereichen Vernetzung, Effizienz und Fahrzeugsicherheit. Hier liegen Wachstumspotenziale, die wir für den Standort Deutschland nutzen müssen“, so Alexander Dobrindt. 

Ein weiteres zentrales Thema bei der Eröffnungfeier war der Lang-LKW. Wissmann sagte: „Der laufende Feldversuch zeigt: Lang-LKW können problemlos am Straßenverkehr teilnehmen, ohne die Verkehrssicherheit zu gefährden. Die beteiligten Unternehmen berichten durchweg von positiven Erfahrungen im alltäglichen Einsatz. Der Lang-LKW macht der Schiene keine zusätzliche Konkurrenz, sondern lässt sich ideal in den kombinierten Verkehr einfügen.“ Auch Verkehrsminister Dobrindt ist von dem Lang-LKW-Konzept überzeugt: „Mein Ziel ist der Regelbetrieb. Wir brauchen die Lang-LKW auf unseren Straßen.“

VDA-Präsident Wissmann betonte darüber hinaus die wichtige Bedeutung der Sicherheit im Straßengüterverkehr und nannte als Beispiele die adaptive Geschwindigkeitsregelung, den Abstandswarner, den Bremsassistenten oder den Spurhalteassistent: „Dank immer besserer Sicherheitssysteme sind heutige LKW, bezogen auf ihre Fahrleistung, genauso sicher wie PKW.“
„Unsere Unternehmen wollen die bestehenden Assistenzsysteme konsequent erweitern und ausbauen. Der nächste Schritt wird das teilautomatisierte Fahren sein. Der Fahrer wird bei Routineaufgaben entlastet, er wird vor Gefahren gewarnt. Das bedeutet weniger Stress für den Fahrer, auch die Unfallzahlen werden damit weiter nach unten getrieben. Auch in der Logistik bietet die Vernetzung enorme Chancen. Die Lieferkette und Transportprozesse werden noch transparenter“, sagte Wissmann. Insbesondere beim Stichwort „Vernetzung“ könne der Besucher auf der IAA weit vorausblicken – passend zum IAA-Motto „Zukunft bewegen.“
 
Die IAA Nutzfahrzeuge 2014 ist von Wachstum geprägt: Die Zahl der Aussteller ist um 9 Prozent gestiegen und liegt nur knapp unter dem Rekordniveau des Jahres 2008. Dies ist die zweitstärkste Beteiligung, seit es eine eigenständige IAA Nutzfahrzeuge gibt. Auch mit der erneut größeren Ausstellungsfläche (knapp 265.000 Quadratmeter) wird nahezu ein Höchststand erreicht. Der Anteil der internationalen Aussteller (1.216) ist mit 59 Prozent so hoch wie nie zuvor. „Die IAA hat damit ihre Position als weltweite Leitmesse für Mobilität, Transport und Logistik weiter gestärkt und ausgebaut“, betonte Wissmann.
 
Mit dem „China-Day“, dem „Indien-Tag“ und dem „Türkei-Tag“ habe diese IAA drei Länderschwerpunkte. „Rund 30 Fachveranstaltungen und Kongresse machen das Messegelände zu einem eindrucksvollen Konferenzsaal. Gemeinsam wollen wir die neuesten technologischen, wirtschaftlichen und konjunkturellen Entwicklungen analysieren“, sagte der VDA-Präsident.

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