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05.12.2019

HHLA will bis 2040 klimaneutral sein

Foto: HHLA / Thies Rätzke
Foto: HHLA / Thies Rätzke
Foto: HHLA / Thies Rätzke

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) verstärkt ihre Anstrengungen für mehr Klimaschutz und Ressourcenschonung. Bis zum Jahr 2040 soll der gesamte Konzern klimaneutral sein.

Die bisher bereits erfolgreich umgesetzte Nachhaltigkeitsstrategie wird künftig unter der Marke „Balanced Logistics“ umgesetzt. Damit will die HHLA ihren Anspruch unterstreichen, sowohl wirtschaftlich erfolgreich zu sein als auch soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen.

Angela Titzrath, HHLA-Vorstandsvorsitzende: „(...) Ungeachtet der Dynamik, die die aktuelle Klimaschutzdebatte derzeit entfaltet, unternimmt die HHLA bereits seit vielen Jahren große Anstrengungen, um die Energieeffizienz ihrer Prozesse zu steigern, Ressourcen zu schonen und Emissionen konsequent zu reduzieren. So haben wir unser selbstgestecktes Ziel einer Senkung der CO2-Emissionen je umschlagenen Container um mindestens 30 Prozent bis 2020 im vergangenen Jahr bereits vorzeitig erreicht. Nun stecken wir uns neue Ziele. Wir arbeiten daran, unsere absoluten CO2-Emissionen bis 2030 gegenüber dem Jahr 2018 zu halbieren. Bis 2040 soll der gesamte HHLA-Konzern klimaneutral sein.“

Ein Handlungsfeld ist beispielsweise der Container Terminal Altenwerder (CTA), der 2019 als weltweit erste klimaneutrale Umschlaganlage für Container vom TÜV Nord zertifiziert wurde. Die Hamburger Kaianlage ist einer der technologisch modernsten und effizientesten Containerterminals der Welt, der seit der Inbetriebnahme 2002 stetig weiterentwickelt wurde. Der Betrieb des CTA erfolgt inzwischen überwiegend elektrifiziert mit Ökostrom. Terminalprozesse, die heute noch CO2-Emissionen verursachen, werden sukzessive auf elektrifizierten Betrieb umgestellt oder die Umstellung wird erprobt.

Neben der weiteren Optimierung der eigenen Anlagen birgt die Vernetzung mit anderen Akteuren der Logistik weiteres Potenzial. Mit HHLA Pure hat das Unternehmen ein Produkt entwickelt, das klimaneutrale Transportketten vom Hafen bis ins europäische Hinterland sicherstellen kann, dadurch werden transportbedingte CO2-Emissionen reduziert. Dabei verbindet die HHLA die Stärke Hamburgs als größter europäischer Eisenbahnhafen und die umweltfreundlichen Schienentransporte der Intermodalgesellschaft Metrans. Die HHLA-Tochter setzt hierbei auf energieeffiziente E-Loks und Leichttragwaggons, mit denen bei gleicher Zuglänge eine größere Anzahl an Containern transportiert werden kann.

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