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12.05.2020

Leverkusener Brücke: IIR fordern Fertigstellung

Foto: Straßen.NRW
Foto: Straßen.NRW
Foto: Straßen.NRW

Die Industrie- und Handelskammern des Rheinlandes (IIR) haben in einem Schreiben an Verkehrsminister Hendrik Wüst eine zügige Fertigstellung der Leverkusener Brücke gefordert.

„Aus Sicht der Wirtschaft hat die frühzeitige Fertigstellung der Rheinbrücke in ihrer endgültigen Form höchste Priorität“, erklärt Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. „Bereits jetzt sei vorhersehbar, dass die Einschränkungen für den internationalen, nationalen und regionalen Wirtschaftsverkehr mit den damit verbundenen volkswirtschaftlichen Schäden durch die Neuausschreibung und Neuvergabe für mindestens zwei weitere Jahre aufrechterhalten werden müssen.

Die Rheinland-IHKs schlagen zudem einen „Runden Tisch“ zur inhaltlichen und kommunikativen Unterstützung des weiteren Verfahrens vor. Sie bitten den Minister, bei der neuen Vergabe vor allem darauf zu achten, dass die hochwertige Qualitiät des Bauwerks im Vordergrund steht. Langzeitfolgen sollten von vornherein bedacht und berücksichtigt werden.

Damit die laufenden und auch künftigen Straßeninfrastrukturprojekte besser koordiniert und abgesichert werden, schlagen die IHKs vor, bei Straßen.NRW ein Kontroll- und Informationsgremium einzurichten. So soll in Zukunft frühzeitig bei drohenden Komplikationen gegengesteuert werden.

Die Leverkusener Brücke ist bereits seit Jahren für LKW nicht mehr befahrbar und soll in einem ersten Teil nun erst im September 2023 – anstatt Ende 2021 – fertiggestellt werden.