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29.04.2019

ADAC: LKW-Abbiegeassistenten überwiegend gut

ADAC: LKW-Abbiegeassistenten überwiegend gut

Für neue LKW in Europa werden sie frühestens ab dem Jahr 2022 Pflicht, in Deutschland sollen sie möglichst heute schon eingebaut werden: Abbiegeassistenzsysteme. Der ADAC hat jetzt mehrere verfügbare Systeme unter die Lupe genommen – mit überwiegend positiven Ergebnissen.

Im ADAC-Test wurden Abbiegeassistenzsysteme mit unterschiedlichen Technologien untersucht: Edeka/Wüllhorst Fahrzeugbau, Mobileye - Shield+, Mekra Lang - AAS sowie Luis Technology. Die Kosten für die Systeme schwanken zwischen 760 und 2.650 Euro bei einem Arbeitsaufwand für den Einbau von bis zu sechs Stunden. Fazit: Jeder der Assistenten konnte im Test zwar die Vorschriften des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) erfüllen, den deutlich anspruchsvolleren Anforderungen auf internationaler Ebene, die voraussichtlich ab 2022 gelten, konnte kein Testkandidat entsprechen. Am besten schnitt im Test das System AAS von Mekra Lang ab.

Neben den Untersuchungen auf dem Testgelände ermittelten die ADAC-Tester bei Fahrten im realen Straßenverkehr die Anzahl an Fehlauslösungen aufgrund von Verkehrsschildern oder Bäumen am Straßenrand. Dies ist laut ADAC deswegen wichtig, weil sich eine hohe Rate an Fehlauslösungen negativ auf die Akzeptanz und das Vertrauen des Fahrers auf das System auswirkt. Die Assistenten von Mekra Lang Mobileye oder Luis, die Radfahrer von Verkehrszeichen, Ampeln oder Bäumen unterscheiden können, verursachten eine geringe Anzahl an Fehlauslösungen.

Da kein Kandidat im Test den Radfahrer erkennen konnte, wenn sich zwischen Radfahrspur und LKW-Fahrspur Hindernisse befinden, sollten die Hersteller hier rasch technisch nachbessern.

Weitere Informationen unter www.adac.de

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