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21.09.2020

Conti: Wenn das Smartphone zum Schlüssel wird

Conti: Wenn das Smartphone zum Schlüssel wird

Continental weitet seine virtuelle Schlüssellösung „Key as a Service“ vom PKW- auf den Nutzfahrzeugbereich aus. Mit Key as a Service lassen sich Fahrzeuge einfach mit dem Smartphone oder einer Bluetooth-Karte öffnen und starten.

„Bei Continental sehen wir zahlreiche Chancen, digitale Services aus dem PKW-Bereich für Nutzfahrzeuge zu adaptieren. Weil wir die technologischen Grundlagen unserer PKW-Lösungen nutzen, die Anwendungen aber auf die Ziele der Betreiber von LKW, Transportvans oder Bussen abstimmen, bringen wir innovative und dabei bezahlbare Lösungen auf den Nutzfahrzeugmarkt“, sagt Gilles Mabire, Leiter des Geschäftsbereichs Commercial Vehicles and Services, in dem Continental die elektronischen und digitalen Produkte für Nutzfahrzeuge und mobile Maschinen bündelt.

Physische Fahrzeugschlüssel haben den Nachteil, nicht immer da zu sein, wo sie gerade gebraucht werden. Das betrifft die Fahrer von LKW und Reisebussen genauso wie flotteneigene Werkstätten oder Autovermietungen. Mit der Key-as-a-Service-Plattform von Continental wird die Fahrzeugübergabe deutlich einfacher. Eine physische Übergabe des Schlüssels ist nicht mehr nötig, denn das Fahrzeug lässt sich einfach über eine Smartphone-App öffnen und starten. Das bietet gleich mehrere Vorteile:

• Der Fahrerwechsel auf Touren wird effizienter, Wartezeiten entfallen.
• Die virtuelle Schlüsselübergabe ist absolut hygienisch, die Zahl der Kontakte wird minimiert.
• Mechaniker kommen ohne den Fahrer in die Kabine und an den Motor. Die Wartung erfolgt innerhalb der Ruhezeit des Fahrers, der virtuelle Schlüssel wird direkt auf das Smartphone des Mechanikers übermittelt.
• LKW-Verleiher profitieren von einer sicheren, reibungslosen Übergabe, die völlig unabhängig von Öffnungszeiten stattfinden kann.
• Durch Verknüpfung des virtuellen Schlüssels mit IT-Systemen des Unternehmens können Rechte innerhalb von Sekunden erteilt oder entzogen werden – bei maximaler Übersicht.

Sobald der Fahrer sich dem richtigen Nutzfahrzeug auf mindestens 40 Meter genähert hat, kann er über die App auf dem Smartphone per Bluetooth-Low-Energy die Kommunikation zur Schlüsselelektronik beginnen. Dabei besteht eine doppelte Sicherheit: Zum einen nutzt das System die sichere Kommunikation zwischen Funkschlüsselelektronik und Steuergerät im Fahrzeug, zum anderen verifiziert das Steuergerät im Fahrzeug über seine integrierte SIM-Karte die Autorisierung des Smartphones über die Continental-Cloud. Nur wenn der virtuelle Schlüssel aus der Cloud bestätigt, dass das Smartphone tatsächlich für das spezielle Fahrzeug berechtigt ist, kann der Fahrer das Fahrzeug öffnen und auch starten. Alternativ kann die Bedienung auch über eine Bluetooth- oder eine NFC-Karte (NFC = Near Field Communication) erfolgen.

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