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25.10.2018

Sauber unterwegs

Sauber unterwegs

Pünktlich zur Mautbefreiung von CNG- und LNG-Fahrzeugen hat Iveco eine der letzten Programmlücken bei LNG-Fernverkehrstrucks geschlossen. Ab sofort ist eine „low tractor“-Version mit Erdgas-Triebwerk für eine lichte Ladehöhe von 3 m erhältlich.

Spediteure, die mit Aufsattelhöhen von deutlich unter 1 m für die Automobilindustrie fahren oder neben Gewicht auch auf Volumen angewiesen sind, kennen die Problematik schon lange: drei Gitterboxen übereinander zu transportieren erfordert eine spezielle Rahmenkonstruktion, Niederquerschnittbereifung und „lange“ Hinterachsen. Jetzt erweitert Iveco sein LNG-Programm um diese Variante.

Und das lohnt sich: Wenn der niedrige LNG-Truck ab dem 1. Januar 2019 – ab dann gelten die neuen Mautsätze und die Befreiung für CNG-/LNG-Fahrzeuge – die möglichen 1.200 km alle auf mautpflichtigen Straßen fahren würde, hätte er schon mit der ersten Füllung 224 Euro Maut gespart. Wenn er im Jahr auf 100.000 km kommt, bleiben folglich zusätzlich zur Subvention von 12.000 Euro bei der Anschaffung in den ersten beiden Jahren pro Jahr 18.700 Euro auf der Haben-Seite. Ab dem dritten Jahr bleibt er dann immerhin noch um die Maut-Komponente „saubere Luft“ aus dem Wegekostengutachten (1,1 Cent/km) mautreduziert. Und das bei geringeren Verbräuchen und niedrigeren Kraftstoffkosten.

Und auch das Tankstellennetz wächst kontinuierlich: Anfang November eröffnet Liqvis südlich von Berlin eine Tankstelle. In Bozen, Drehscheibe im Italienverkehr, hat APS Fuel soeben eine 80-m3-LNG-Anlage mit 12 Zapfsäulen eröffnet, die rund 250 Sattelschlepper pro Tag betanken kann. Ein 460 PS starker Stralis NP low tractor schafft die die 870 km zwischen Berlin und Bozen locker, eine Standard-Zugmaschine gleichen Typs könnte ohne Tankstop fast hin und zurück fahren.

docstop_267Die Initiative zur medizinischen Unterwegsversorgung von Berufskraftfahrern/-innen

 

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