13.03.2018

Scania: Aufmerksamkeitsassistent senkt Unfallrisiko

Scania: Aufmerksamkeitsassistent senkt Unfallrisiko

Unaufmerksamkeit und Müdigkeit des Fahrers sind die Ursachen von bis zu 40 Prozent aller schweren Unfälle. Diese Erkenntnis hat nun dazu geführt, dass Scania einen Aufmerksamkeitsassistenten als Standardausstattung eingeführt hat.

Zunächst wird während der ersten 15 Minuten der individuelle Fahrstil ausgewertet. Dabei dienen 60 km/h und schneller als Ausgangswert. Anschließend werden die Lenkradbewegungen analysiert, um festzustellen, ob ein Verhalten außerhalb der Norm vorliegt. Die Analyse konzentriert sich vor allem auf Momente, in denen eine kurze Inaktivität am Lenkrad von einer schnellen, ruckartigen Lenkradkorrektur gefolgt wird. Dieses Verhalten kann oft beobachtet werden, wenn der Fahrer die Fahrsituation nicht aufmerksam genug verfolgt, z.B. wenn er während des Fahrens sein Handy bedient.

Die Daten der Fahrstilanalyse werden gemeinsam mit Informationen der Kamera analysiert, um ein Verlassen der Fahrspur zu erkennen. Diese Kamera dient auch als Grundlage für den Spurhalteassistenten. Die Spurhaltefähigkeit des Fahrers ist ein wichtiger Faktor zur Beurteilung seines Aufmerksamkeitsgrades. Eine im Lauf der Zeit verminderte Spurhaltefähigkeit ist folglich ein Anzeichen für abnehmende Aufmerksamkeit.

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Das Magazin für die Transportbranche

Heft 14/2018 vom
19. Juli

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