09.04.2018

Teva fährt mit Erdgas-LKW im Serienbetrieb

Teva fährt mit Erdgas-LKW im Serienbetrieb

Insgesamt sechs Monate lang testete das Arzneimittelunternehmen Teva in seinem Fuhrpark die neue, im LNG-Verfahren mit Erdgas betriebene Iveco-Zugmaschine – mit Erfolg. Teva hat deshalb das Fahrzeug in den Serienbetrieb übernommen.

Wie die Auswertungen ergaben, schnitt der Erdgas-LKW im direkten Vergleich zu einem gleich stark motorisierten Diesel-LKW in zentralen Punkten besser ab. Die Iveco-Zugmaschine Typ Stralis wird mit tiefkaltem, flüssigem Erdgas betrieben. Der LNG-LKW weist dabei nicht nur geringere Stickoxyd- und CO2-Emissionen aus, sondern ist auch deutlich leiser und vor allem nachweislich wirtschaftlicher im Betrieb.

Der Fuhrpark-Leiter von Teva ließ den 400 PS starken Iveco Stralis LNG im nationalen Fernverkehr-Vergleichstest auf einer Gesamtstrecke von 75.000 Kilometern gegen einen gleich stark motorisierten Euro-6-Diesel-LKW antreten. Beide Fahrzeuge fuhren die identischen Touren mit der identischen Fracht, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Dabei zeigte sich, dass der Fahrkomfort identisch ist, mit leichten Vorteilen für den LNG-LKW, da dieser durch den Erdgasantrieb im Fahrbetrieb insgesamt signifikant leiser ist. Der Kraftstoffverbrauch des LNG-Trucks liegt mit 22,1 kg pro 100 km vergleichsweise niedriger als beim Dieselfahrzeug mit 24,6 Litern. Gegenüber der Diesel-Variante ergibt sich bei den derzeitigen Kraftstoffkosten mit der genannten Laufleistung beim LNG-LKW ein Kostenvorteil von rund 7.640 Euro Ersparnis im Jahr (Diesel-Kosten von 28.900 Euro inklusive AdBlue versus 21.260 Euro Kosten für LNG).
Auch die Emissionsbilanz kann sich sehen lassen: Die CO2-Einsparung gegenüber der Diesel-Variante liegt bei 6,698 Tonnen mit dem verwendeten fossilem LNG und würde beim Einsatz von Bio-LNG sogar bei 78,849 Tonnen liegen.

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Heft 11/2018 vom
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