09.01.2018

Toyota E-Palette auf der CES 2018

Toyota E-Palette auf der CES 2018

Toyota präsentiert auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas seine neue „E-Palette“: Das gleichnamige vollelektrische Konzeptfahrzeug soll vollautonom und flexibel die unterschiedlichsten Bedürfnisse künftiger Mobilität erfüllen.

 

Die auf der CES vorgestellte Allianz will die Toyota-Plattform für Mobilitätsdienstleistungen nutzen, um vernetzte Lösungen und ein flexibles Fahrzeug zu entwickeln. Das Ziel ist ein umfangreiches Ökosystem aus Hard- und Software, das Unternehmen dabei helfen soll, ihren Kunden mithilfe fortschrittlicher Technologien besser zu dienen. Zu den Partnern gehören Amazon, Didi, Mazda, Pizza Hut und Uber, die unter anderem bei Fahrzeugplanung und Anwendungskonzepten zusammenarbeiten.

Im Zentrum steht dabei das sogenannte E-Palette Concept. Die batterieelektrische Fahrzeugstudie, die ebenfalls in Las Vegas präsentiert wird, ist nicht nur vollautonom unterwegs, sondern lässt sich skalierbar an verschiedene Einsatzbereiche anpassen. Gleichzeitig können die Partnerunternehmen dank der offenen Software-Plattform auf Wunsch ihr eigenes autonomes Fahrsystem und Fahrzeugmanagement installieren.

Das kastenförmige Elektroauto wartet mit einem offenen Innenraumkonzept auf, das das Fahrzeug je nach Bedarf in einen Lieferwagen, einen Bus für Fahrgemeinschaften, ein fahrbares Hotel oder einen rollenden Supermarkt verwandelt. Der flexible Rahmen erlaubt dabei auch den Wechsel der Aufgaben, während der niedrige, nahezu flache Einstieg jederzeit einen barrierefreien Zugang sicherstellt. Neben der Variabilität können Kunden aus drei verschiedene Fahrzeuglängen von vier bis sieben Meter die passenden Abmessungen für ihre Zwecke wählen.

Eine offene Programmierschnittstelle, das sogenannte Application Programming Interface (API), gewährt Technologie-Providern auf Wunsch Zugriff auf Fahrzeugdaten beispielsweise zum Zustand und zur Steuerung, die für die (Weiter-)Entwicklung automatisierter Fahrsysteme notwendig sind. Ohnehin werden Fahrzeuginformationen vom Datenkommunikationsmodul (DCM) gesammelt und mit denen des Toyota Big Data Center (TBDC) zusammengeführt. So lassen sich unter anderem gezielte Finanzierungsoptionen unterbreiten; auch eine fachgerechte Wartung in Zusammenarbeit mit Toyota Händlern wird dadurch sichergestellt.

Die ersten Machbarkeitsstudien mit dem Toyota e-Palette werden voraussichtlich Anfang der 2020er Jahre in verschiedenen Regionen, darunter die USA, starten. Auch bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2020 in Tokio kommen solche innovativen Mobilitätslösungen zum Einsatz.

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