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03.08.2020

VWN: Endspurt für Werksumbau in Poznań

VWN: Endspurt für Werksumbau in Poznań

Über zwei Jahre dauerte die Erweiterung des Volkswagen-Werks in Poznań – jetzt sind die Vorbereitungen für die Serienproduktion des neuen Caddy so gut wie abgeschlossen. Während des Umbaus wurde unter anderem eine neue Logistikhalle errichtet, der Karosseriebau erweitert und das Werkgelände umgestaltet.

Dietmar Mnich, Vorstandsvorsitzender Volkswagen Poznań und Werkleiter Poznań: „Wir haben rund 90 Prozent der Investitionen für die Vorbereitung des Werks auf die Produktion neuester Fahrzeugmodelle, insbesondere des neuen Caddy, abgeschlossen. Die ersten Fahrzeuge zum Test der Fertigungsprozesse laufen derzeit durch die neuen Anlagen. Den Anlauf der Serienproduktion planen wir für September, um dann stufenweise das Volumen anzuziehen und die volle Kapazität schließlich in 2021 zu erreichen.”

Die erste Stufe des Werkausbaus war die Integration zweier Teile des Werkgeländes, die bislang durch einen öffentlichen Weg getrennt waren. Dank des aktiv geführten Nachbarschaftsdialogs ist es im Januar 2019 gelungen, die Smołdzinowska Straße in das Werkgelände einzugliedern und somit beide Werkteile auf einem Gelände zu verbinden.

Im nächsten Schritt entstand die neue Logistikhalle mit einer Lagerfläche von 46.000 m² für Komponenten der Produktion des Caddy und T6.1: Motoren, Stoßdämpfer, Seitenscheiben, Türverkleidungen, Trennwänden und Treibstofftanks. Durch die unmittelbare Nähe der Halle zur Produktion werden künftig bis zu 260 LKW-Fahrten pro Tag zwischen Poznań und dem Standort in Swarzędz eingespart.

Die größte finanzielle und organisatorische Herausforderung der vergangenen zwei Jahre war die Erweiterung des Karosseriebaus. Neben der neuen Halle mit einer Gesamtfläche von über 14.000 m² und einem Fassungsvolumen von 200.000 m³, investierte Volkswagen Poznań vor allem in moderne Technologie: 450 neue, multifunktionsfähige Roboter werden im Karosseriebau des neuen Caddy eingesetzt. Sie ermöglichen eine präzise Bearbeitung und Verschweißung der hochfesten und warm gefalzten Bleche. Gleichzeitig steigt der Automatisierungsgrad im Karosseriebau von ursprünglich 43 auf über 80 Prozent.

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