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04.05.2018

Bilanz der Hupac-Gruppe

Bilanz der Hupac-Gruppe

Trotz der Infrastrukturengpässe steigerte der Kombi-Operateur Hupac sein Verkehrsvolumen in 2017 um 3,5 Prozent und erzielte ein zufriedenstellendes Geschäftsergebnis. Mit Investitionen will Hupac die Qualität stabilisieren und den Markt ausbauen.

 

Deutlich mehr Effizienz und Zuverlässigkeit erwartet Hupac mit der Inbetriebnahme des 4-Meter-Korridors via Gotthard und Ceneri per 2021.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 konnte die Hupac-Gruppe ihren Umsatz um 3,3 Prozent auf CHF 485,6 Millionen steigern. Während die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit günstig ausfielen und sich dies insbesondere im ersten Halbjahr zeigte, haben negative Effekte aufgrund von Streckenunterbrüchen die Ergebnisse im zweiten Semester deutlich geschmälert und speziell im Hauptgeschäft auf der Nord-Süd-Achse zu Verlusten geführt. Dank des erstarkten Euro gegen Jahresende und ausserordentlicher Erträge konnte dennoch ein zufriedenstellender Jahresgewinn von CHF 11,1 Millionen mit einem Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbucht werden.
Zu dem positiven Geschäftsergebnis hat die Business Unit Shuttle Net mit Verkehren in Europa, Russland und China beigetragen. Im Kernmarkt des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz erwies sich das Segment der 4-Meter-Megatrailer mit einem Plus von 10 Prozent erneut als Wachstumstreiber. Sehr erfreulich entwickelte sich auch die 2015 eingeführte Business Unit Company Shuttle für Kunden mit Grossvolumen. Die Verkehre konnten um knapp 50 Prozent erhöht werden und machen bereits 10 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Im Geschäftsbereich Maritime Logistics wurden im Herbst erste Züge gefahren; weitere erhebliche Marktentwicklungen sind vorgesehen.