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12.02.2019

Transportlogistikgewerbe: höhere Kosten

Transportlogistikgewerbe: höhere Kosten

Die wirtschaftliche Lage im deutschen Transportlogistikgewerbe zeigte sich laut Konjunkturanalyse des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) für das 3. Quartal 2018 – insbesondere im Vorjahresvergleich – schwächer.  Ein Grund: die überdurchschnittliche Kostenentwicklung.

Dementsprechend fiel der Geschäftslage-Saldo (Durchschnitt aus Umsatz und Betriebsergebnis-Saldo) gegenüber dem Vorquartal von +11,5 auf +5 Prozentpunkte.

Im Vergleich zum Vorquartal reduzierten im 3. Quartal 2018 8,5 Prozent aller befragten Betriebe ihre Fuhrparkkapazität, ebenfalls 8,5 Prozent erhöhten sie. Bei 10 Prozent der Unternehmen sanken im Berichtszeitraum im Vergleich mit dem Vorquartal die Umsätze; bei 24,5 Prozent stiegen sie. 18,5 Prozent der Unternehmen bewerteten im 3. Quartal 2018 ihr Betriebsergebnis als schlecht, 14 Prozent als gut. Die Fahrzeugauslastung sank bei 6 Prozent der Betriebe, bei 17 Prozent stieg sie. Im Berichtsquartal haben 14,5 Prozent den Fahrpersonalbestand reduziert, 13,5 Prozent erhöht. 83,5 Prozent der befragten Firmen kämpften im 3. Quartal 2018 mit gestiegenen Gesamtkosten, 59 Prozent mit höheren Personalkosten, ebenfalls 59 Prozent mit gestiegenen Fahrzeugkosten und 88,5 Prozent mit erhöhten Treibstoffkosten.
Positiv: Nur jeder siebzehnte Betrieb war mit einer gesunkenen Zahlungsmoral seiner Kunden konfrontiert.

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