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07.11.2019

Transportlogistikgewerbe: Lage bleibt getrübt

Transportlogistikgewerbe: Lage bleibt getrübt

Die wirtschaftliche Lage im deutschen Transportlogistikgewerbe war laut aktueller BGL-Konjunkturanalyse im 2. Quartal 2019 weiterhin negativ. Obwohl der Geschäftslage-Saldo (= Durchschnitt aus Umsatz- und Betriebsergebnis-Saldo) gegenüber dem Vorquartal von –5,5 Prozent auf –3 Prozentpunkte stieg, war dies der schlechteste Wert für ein 2. Quartal seit sechs Jahren.

Im Vergleich zum Vorquartal reduzierten im 2. Quartal 2019 13,5 Prozent aller befragten Betriebe ihre Fuhrparkkapazität, 7,5 Prozent erhöhten sie. Bei 24,5 Prozent der Unternehmen sanken im Berichtszeitraum im Vergleich mit dem Vorquartal die Umsätze, bei 23,5 Prozent stiegen sie. 20 Prozent der Unternehmen bewerteten im 2. Quartal 2019 ihr Betriebsergebnis als schlecht, 15 Prozent als gut. Die Fahrzeugauslastung sank bei 25,5 Prozent der Betriebe, bei 16 Prozent stieg sie. Im Berichtsquartal ging bei 19 Prozent der Fahrpersonalbestand zurück, bei 9 Prozent stieg er.
56 Prozent der befragten Firmen kämpften im 2. Quartal 2019 mit gestiegenen Gesamtkosten, 51 Prozent mit höheren Personalkosten, 39,5 Prozent mit gestiegenen Fahrzeugkosten und 34,5 Prozent mit erhöhten Treibstoffkosten. Jeder zwölfte Betrieb war mit einer gesunkenen Zahlungsmoral seiner Kunden konfrontiert.

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