Tradition trifft Innovation
Ebeling Logistik modernisiert Fuhrpark mit Diesel- und Elektro-Trucks von Mercedes-Benz
Seit fast einem Jahrhundert gehört die Spedition Ebeling zu den gewichtigen Playern der Transportbranche in Norddeutschland. Gegründet vor 98 Jahren, ist aus dem einstigen regionalen Ein-Mann-Betrieb mit Pferdefuhrwerk längst ein internationaler Unternehmensverbund geworden, der namhaften Kunden in ganz Europa anspruchsvolle logistische Dienstleistungen bietet.
Eine enge Partnerschaft verbindet Ebeling seit Ende der 1960er-Jahre auch mit Mercedes-Benz Trucks – und sie hält bis heute an. „Wahrscheinlich war es 1969, als der erste Mercedes-Benz Lkw zu uns kam. Und dann haben wir davon nicht mehr losgelassen“, sagt Stefan Gulbins, der heute den Logistik-Dienstleister mit Sitz in Wedemark nördlich von Hannover in der vierten Generation zusammen mit Hendrik Ebeling und Oliver Kilian führt. Mittlerweile sind es über 1.000 Fahrzeuge mit dem Stern, die das Unternehmen mit Sitz in Wedemark nördlich von Hannover über die Jahre geordert hat. Nummer 1.000 war ein Actros, mit dem Ebeling Triebwerke quer durch Deutschland und Europa transportiert, um die tonnenschweren Teile dann für den Weitertransport in ein Luftfrachtflugzeug verladen zu lassen.
Jüngste Anschaffungen
Zu den jüngsten Anschaffungen im Fuhrpark mit seinen rund 175 ziehenden Einheiten und etwa 200 Aufliegern gehört ein neuer Mercedes-Benz Actros L mit ProCabin. Das moderne, insbesondere auf Aerodynamik, Kraftstoffeffizienz und Komfort ausgelegte Fahrerhausdesign sorgte in den ersten Wochen erst mal für Aufsehen. „Die Optik war anfangs schon gewöhnungsbedürftig“, sagt Stefan Miethe, der mit dem Fahrzeug regelmäßig auf Tour geht. „Aber je länger man hingesehen hat, desto besser gefiel die neue Kabine, die in der Tat ein echter Blickfang ist und uns Fahrern speziell in der Giga-Space-Variante viel Platz und hilfreiche Ausstattungsfeatures bietet“, ergänzt der 59-Jährige, der ursprünglich den Beruf des Kochs gelernt hat, dann aber umsattelte und seit 1990 für Ebeling fährt.
Als Highlight bewertet er dabei auch das Multimedia Cockpit Interactive 2 mit neu konzipiertem Menü-Design, Sprachsteuerung, nochmals verbesserter Konnektivität sowie neuen Applikationen wie Connected Traffic Warnings zur Erkennung und Weitergabe von Gefahrenwarnungen an Fahrzeuge in naher Umgebung.
Zukunft wird auch mit batterieelektrischen Lkw geplant
In Stefan Miethes Jahrzehnten hinter dem Steuer hat sich insbesondere die Technik massiv verändert. „Heute sind zum Beispiel Assistenzsysteme aus einem Lkw nicht mehr wegzudenken. Tempomat, Abstandsregler, Notbremsassistent – das macht das Fahren sehr viel komfortabler und sicherer.“ Wünschenswert wäre das aus seiner Sicht schon früher gewesen: „Ich war 1996 mal in einen schweren Unfall verwickelt, bei dem ich mir einen Halswirbel gebrochen habe. Mit einem Notbremsassistenten, den es damals noch nicht hatte, wäre mir das mit Sicherheit nicht passiert.“
In Sachen Antrieb kommt bei Ebeling als nahezu klimaneutrale Alternative zu fossilem Diesel seit ein paar Monaten auf Kundenwunsch HVO-Kraftstoff zum Einsatz, bald werden auch die ersten batterieelektrischen eActros 600 auf dem Hof stehen. Geplant sind eigene 400-kW-Ladesäulen, den Strom hierfür liefert die unternehmenseigene Photovoltaik-Anlage. Die Fahrzeuge sollen doppelschichtig auf zwei Routen nach Dortmund und Hamburg mit bis zu 700 Kilometern am Tag zum Einsatz kommen. Die Fahrer sind schon jetzt überzeugt, berichtet Stefan Gulbins. „Wir haben einen vierwöchigen Feldversuch gemacht. Die Resonanz war eindeutig: Die Ruhe im Fahrzeug, das Fahrgefühl – keiner wollte zurück.“
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Foto: Mercedes-Benz Trucks







