Getriebesystem TraXon für schwere Nutzfahrzeuge überschreitet 1,5-Millionen-Marke
Das branchenführende modulare Getriebesystem TraXon von ZF hat einen Produktionsmeilenstein erreicht: Die 1,5-millionste Einheit ist vom Band gelaufen. Seit seiner Einführung im Jahr 2014 wird TraXon im globalen Produktionsnetzwerk von ZF in Deutschland, China und Brasilien gefertigt. Seither bedient TraXon als bedeutendes Produkt die weltweit steigende Nachfrage nach Antriebssystemen.
Die ersten TraXon-Generation habe Innovationen in der Getriebetechnologie hervorgebracht, die neue Branchenstandards gesetzt haben, meint Christian Feldhaus, verantwortlich für das Produktsegment Getriebesysteme in der Nutzfahrzeugdivision Commercial Vehicle Solutions von ZF. „Dank seiner hohen Leistung und Effizienz entwickelte es sich schnell zum weltweiten Benchmark für schwere Nutzfahrzeuggetriebe. Mit dem im vergangenen Jahr vorgestellten TraXon 2 knüpfen wir an dieses Erbe an – mit einem Getriebe, das noch schnellere Schaltvorgänge, eine verbesserte digitale Integration und einen optimierten Kraftstoffverbrauch bietet.“
Entwicklung des Nachfolgers TraXon 2
Aufbauend auf dem Erfolg der TraXon-Plattform hat ZF den Nachfolger TraXon 2 mit einer neuen Generation schnellerer Mikroprozessoren, integrierten Sicherheitsmodulen und umfassenden funktionalen Software-Updates ausgestattet. Darüber hinaus erhielt das System Steuerelektronik (ECU) und Schaltaktuatoren aus eigenem Hause. TraXon 2 ermöglicht damit weitere Verbrauchsreduktionen gegenüber seinem Vorgänger. Sein Einsatz erfolgt in schweren Lkw und Reisebussen sowie in Sonderapplikationen wie Kranfahrzeugen.
Mit der Neuentwicklung TraXon 2 Hybrid arbeitet ZF bereits an der nächsten Evolutionsstufe. Das soll der Transportbranche künftig weitere CO2-Einsparungen ermöglichen. Entwickelt, um den Anforderungen eines nachhaltigen und effizienten Transports gerecht zu werden, bietet das Hybridsystem die Möglichkeit des rein elektrischen und damit lokal emissionsfreien Fahrbetriebs in urbanen Gebieten, während für Langstrecken der Verbrennungsmotor eingesetzt werden kann.
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Foto: ZF Friedrichshafen AG







