W&P transportiert Recycling-Produkte mit E-Lkw und Kögel Mulden-Kipper
Im Auftrag von Blue Phoenix, ein Spezialist für die Entsorgung von Stoffen aus der thermischen Abfallbehandlung und die Herstellung von Ersatzbaustoffen, fährt W&P Haumüllverbrennungsaschen und den daraus gewonnenen Ersatzbaustoff HMVA-2 zur Verwertung im Sinne der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Der neue Kögel Mulden-Kipper ist bei diesem Einsatz der geeignete Partner für die E-Lkw von W&P, sagt Geschäftsführer Alexander Wehr. Die widerstandsfähige, einteilige Stahlmulde ist ideal für den Transport der stark abrasiven Aschen, während das niedrige Eigengewicht einen wirtschaftlichen Einsatz gewährleistet. Der Firmenchef schätzt neben der Produktqualität auch den kundenzentrierten, unkomplizierten Kögel Vertrieb.
Haushaltsmüll, der nicht getrennt und recycelt werden kann, landet in der Restmülltonne und gelangt früher oder später zur thermischen Verwertung in der Müllverbrennungsanlage. Das muss jedoch nicht das Nutzungsende sein, auch die aus dem verbrannten Hausmüll entstandenen Hausmüllverbrennungsaschen (HMVA) lassen sich wiederverwerten. Durch entsprechende Aufbereitung bei spezialisierten Entsorgungsfachbetrieben können Wertstoffe zurückgewonnen und große Teile des Stoffstroms wieder als Ersatzbaustoff in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.
HMVA sollen umweltverträglich transportiert werden
Blue Phoenix möchte nach eigenem Bekunden ganzheitlich handeln und legt dabei Wert auf eine nachhaltige Logistik. Der Transport von HMVA soll ebenfalls weitgehend umweltverträglich erfolgen. Daher erhielt die W&P GmbH mit Sitz im unterfränkischen Prichsenstadt nahe Würzburg den Zuschlag für den Transport. Der Recycling-Spezialist setzt für den Transport der Schlacke drei rein elektrisch angetriebene Mercedes eActros 600 ein. 23 der rund 60 Zugmaschinen der Spedition fahren bereits rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei.
Die drei E-Lkw befördern das Material in einem Rundlauf vom Müllheizkraftwerk Würzburg über die Würzburger Aufbereitungsanlage von Blue Phoenix bis hin zu regionalen Baustellen und zur Deponie in Wirmsthal (Unterfranken), wo ein Teil des Ersatzbaustoffs HMVA-2 als stützende Zwischenschicht eingebaut wird. „Der Einsatz von emissionsfreien Lastzügen war eine wesentliche Voraussetzung für den Zuschlag an W&P, da wir die CO2-Ersparnis dieses Produkts zertifizieren lassen“, erklärt Mathias Fischer, der bei Blue Phoenix in Deutschland mitverantwortlich ist für den Vertrieb der Ersatzbaustoffe in Süddeutschland.
Günstiges Eigengewicht gewährleistet Wirtschaftlichkeit
Das günstige Eigengewicht des Kögel Mulden-Kipper ist für den Firmenchef ebenfalls von großer Bedeutung. Die neuen Modelle wiegen je nach Ausführung und Ausstattung ab 5.200 Kilogramm – im Wettbewerbsumfeld ein sehr gutes Eigengewicht. „Wir fahren grundsätzlich voll ausgeladen mit 42 Tonnen, wie es für elektrisch angetriebene Sattelzüge zulässig ist. Jedes Kilogramm, das wir mehr laden, ist für die Wirtschaftlichkeit des Transports entscheidend“, erläutert Alexander Wehr.
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Foto: Kögel Trailer GmbH







