Aral pulse geht in Deutschland mit Megawatt-Ladetechnologie für E-Lkw an den Start
Aral pulse, die E-Mobilitätsmarke von Aral, erweitert das Ultraschnell-Ladenetz für E-Lkw. Sie führt an zentral gelegenen Autobahn-Standorten in Deutschland Megawatt-Ladetechnologie mit Leistungen von bis zu 1.000 Kilowatt (kW) ein. Die Standorte mit Aral pulse Ladeparks in Schwarmstedt (A7), Hannover (A2), Schnaittach (A9) und Rastow (A24) sind in Betrieb – Königs Wusterhausen (A10) wird kurzfristig in Betrieb gehen. Weiterer Ausbau der Megawatt-Lademöglichkeiten (MCS), dem aufkommenden Standard für Langstrecken-E-Lkw, ist geplant.
Jeder Standort wird über bis zu 6 Durchfahrtsladebuchten für E-Lkw verfügen, die alle rund um die Uhr zugänglich sind. Das dezentrale Ladesystem HYC1000 von Alpitronic mit kombinierter MCS- und CCS-Ladetechnologie ermöglichen das Megawatt-Laden von Elektro-Lkw. D.h. diese können in nur 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufgeladen werden. Aral pulse ist nach den Zahlen der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur mit mehr als 30 Standorten größter Anbieter öffentlicher Ultraschnell-Ladeinfrastruktur für E-Lkw in Deutschland.
Beitrag zur Dekarbonisierung
„Die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen ist ein wichtiger Hebel, um einen Beitrag zur Dekarbonisierung im Transportsektor zu leisten. Mit der Einführung von Megawatt-Ladetechnologie schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass auch große Flotten – insbesondere im Fernverkehr – ihre Fahrzeuge zuverlässig, schnell und wirtschaftlich elektrifizieren können“, sagt Alexander Junge, Aral Vorstand für Elektromobilität, bei der Einweihung des Megawatt-Ladestandortes am Autohof Schwarmstedt an der Autobahn A7. „Für Aral ist das ein wichtiger Schritt, um unsere Kunden beim Wandel hin zu alternativen Transportlösungen aktiv zu unterstützen. Wir wollen auch in diesem Bereich erste Wahl unserer Kunden sein.“
Lkw-Fahrer profitieren bei Aral von einem 24/7-Zugang zur Infrastruktur vor Ort, darunter WCs, Duschen, Ruhebereiche, Beleuchtung, Shop- bzw. gastronomische Angebote. Die fünf neuen Megawatt-Ladestandorte sowie die 28 bestehenden Aral pulse Standorte für E-Lkw können mit dem Lkw-Filter in der Aral Fuel & Charge-App leicht gefunden werden. Sie sind exklusiv für E-Lkw zugänglich und Teil eines separaten Ladenetzes für Nutzfahrzeuge. Der Zugang ist über die Aral Fuel & Charge Tank- und Ladekarte, Karten von Drittanbietern und gängige Debit- oder Kreditkarten möglich. Die Aral Fuel & Charge Tank- und Ladekarten eröffnen Flotten zusätzlich zum breiten Kraftstoffportfolio von Aral im Gesamtnetz den Zugriff auf 93 Prozent aller in Deutschland zugänglichen Ladepunkte. Dies beinhaltet auch exklusive Ladepunkte für E-Lkw bei Akzeptanzpartnern. In ganz Europa liegt die Akzeptanzquote bei rund 80 Prozent.
Passend zur Lenkzeitunterbrechung
Philipp Senoner, CEO von Alpitronic, erklärt: „Mit unserem Megawatt-Ladesystem wollen wir gemeinsam mit Aral pulse die Elektrifizierung des Schwerlast- und Langstreckenverkehrs vorantreiben. Ladezeiten von nur 30 bis 40 Minuten passen ideal zu den gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeitunterbrechungen. Sie machen den Einsatz elektrischer Lkw im Logistikalltag wirtschaftlich und praktikabel. Durch die Kombination zweier Ladestandards ist der HYC1000 sowohl für die Anforderungen von heute ausgelegt als auch bereit für die nächste Generation elektrischer Nutzfahrzeuge.“
Für den Megawatt-Ladestandort in Schwarmstedt bezieht Aral pulse Solarstrom über einen Solarpark von Ladesonne. Der ist auf einer Fläche von etwa 4 Hektar direkt neben dem Aral pulse Ladepark gelegen. Er verfügt über eine Kapazität zur Stromerzeugung von 4,6 Megawatt.
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Foto: Aral Aktiengesellschaft
V.l.n.r.: Aral Vorstand Alexander Junge, Björn Gehrs (Bürgermeister der Samtgemeinde Schwarmstedt), Hartmut Prüß (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen), Aynur Colpan (Bürgermeisterin von Buchholz / Aller), Aral Vorstandsvorsitzender Achim Bothe und Vivian Tauschwitz (Mitglied des Deutschen Bundestages)







