Neuer Standort stärkt den deutsch-niederländischen Logistikkorridor für nachhaltigen Schwerlastverkehr
Neue Bio-LNG-Tankstelle bei Bad Bentheim: Rolande, Marktführer für Bio-LNG in den Niederlanden und einer der führenden Anbieter nachhaltiger Kraftstofflösungen für den europäischen Schwerlastverkehr, hat eine neue öffentliche Bio-LNG-Tankstelle in Gildehaus bei Bad Bentheim eröffnet. Der Standort an der Brüsseler Straße 9 liegt direkt an der A30 in unmittelbarer Nähe zur deutsch-niederländischen Grenze. Damit erhalten Transportunternehmen Zugang zu einem erneuerbaren Kraftstoff entlang einer der wichtigsten Logistikachsen Europas. Sie verbindet die Grenzregion Overijssel in den Niederlanden mit Deutschland und ist zugleich Teil der wichtigen Verbindung zwischen Amsterdam, Berlin und Warschau.
Mit diesem neuen Standort baut Rolande sein deutsches Netzwerk weiter aus und stärkt die Infrastruktur für Transportunternehmen, die ihre CO₂-Emissionen reduzieren und zugleich wettbewerbsfähig bleiben möchten. Die Eröffnung fällt in eine Phase, in der Bio-LNG im deutschen Schwerlastverkehr zunehmend an Bedeutung gewinnt. Je nach Einsatzprofil und Strecke können mit Bio-LNG Kosteneinsparungen von bis zu 50 Prozent pro Kilometer im Vergleich zu Diesel und HVO erzielt werden.
Bio-LNG als Baustein für die Dekarbonisierung
Der deutsche LNG- und Bio-LNG-Markt verzeichnet weiterhin ein starkes Wachstum. Gleichzeitig hat sich Bio-LNG zum meistverkauften Kraftstoff innerhalb des deutschen LNG-Tankstellennetzes entwickelt und unterstreicht damit seine wachsende Bedeutung als praxisnahe Lösung für einen nachhaltigeren Güterverkehr.
Bio-LNG wird aus organischen Abfällen und Reststoffen hergestellt und ermöglicht im Vergleich zu herkömmlichem Diesel erhebliche CO₂-Einsparungen. Diese Emissionsminderungen sind zertifiziert und vollständig nachvollziehbar. Dadurch können Transportunternehmen den steigenden Anforderungen von Kunden und Verladern gerecht werden, ihre Position bei Ausschreibungen stärken sowie freiwillige und verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattungen unterstützen. Für Transportunternehmen vereint Bio-LNG ökologische Vorteile mit hoher betrieblicher Leistungsfähigkeit. Es ermöglicht eine sofortige Reduzierung der CO₂-Emissionen, ohne Kompromisse bei Reichweite, Nutzlast oder operativer Flexibilität einzugehen. Damit ist Bio-LNG sowohl für den Regional- als auch für den Fernverkehr eine praktikable Lösung.
Strategischer Standort für internationale Logistik
Der neue Standort in Gildehaus liegt in unmittelbarer Nähe zur deutsch-niederländischen Grenze und bedient eine zentrale internationale Transportachse, die die Benelux-Staaten mit Deutschland und dem übrigen Europa verbindet. Tausende Lkw nutzen diesen Korridor täglich, was die zuverlässige Versorgung mit alternativen Kraftstoffen zu einem wichtigen Faktor macht. Die Tankstelle ist rund um die Uhr geöffnet und für alle gängigen LNG-betriebenen Lkw geeignet.
„Transportunternehmen suchen heute nach Lösungen, die sowohl Nachhaltigkeit als auch wirtschaftlichen Nutzen bieten“, sagt Jolon van der Schuit, CEO von Rolande. „Bio-LNG ermöglicht zertifizierte CO₂-Reduktionen, die von Kunden zunehmend nachgefragt werden. Gleichzeitig können die Kosten pro Kilometer in vielen Fällen deutlich niedriger ausfallen als bei Diesel oder HVO. Diese Kombination macht Bio-LNG zu einer der attraktivsten Dekarbonisierungslösungen, die heute verfügbar sind.“
Rolande ist ein internationaler Anbieter von Bio-LNG mit Hauptsitz in Tilburg. In Deutschland hat das Unternehmen seinen Sitz in Emmerich am Rhein. Als Marktführer in den Niederlanden betreibt Rolande inzwischen 28 eigene Tankstellen in Europa sowie ein wachsendes Partnernetzwerk. Ziel von Rolande ist es, den Schwerlastverkehr durch saubere, verfügbare und wirtschaftliche Kraftstoffe zukunftsfähig zu machen und die Dekarbonisierung des Transportsektors entscheidend voranzutreiben.
Foto: Rolande









