KFZ-Anzeiger KFZ-Anzeiger Das Portal für die Transportbranche
17.03.2021

Güterumschlag: ausgebremst durch Corona

Güterumschlag: ausgebremst durch Corona

Die Corona-Pandemie hatte die deutschen Seehäfen im letzten Jahr fest im Griff. 2020 ist deren Güterumschlag gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Prozent gesunken. Insgesamt wurden 275,7 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist der Versand in das Ausland (-1,4 Prozent) dabei im Vorjahresvergleich deutlich weniger stark zurückgegangen als die empfangene Gütermenge (-9,2 Prozent).

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben den Seeverkehr im Laufe des Jahres 2020 stark beeinträchtigt. Der Güterumschlag ging im 1. Quartal 2020 und damit vor den ersten größeren Corona-Beschränkungen im Vorjahresvergleich moderat zurück (-3,6 Prozent). In den Monaten April bis Juli 2020 waren dann zweistellige Rückgänge zu verzeichnen, wobei hier die Verluste im Mai (-16,8 Prozent) und Juni (-15,8 Prozent) am höchsten waren. Ab August 2020 flachten die Rückgänge deutlich ab und mit dem November 2020 drehte der Güterumschlag der Seeschifffahrt im Vorjahresvergleich dann erstmals ins Plus (+3,7 Prozent). Für das 4. Quartal 2020 verzeichnet der Seeverkehr eine Zunahme des Güterumschlags gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,8 Prozent.

Auch der für den Seeverkehr wichtige Containerumschlag entwickelte sich auf das Gesamtjahr 2020 gesehen rückläufig und lag mit 14 Millionen TEU (Twenty-foot-Equivalent-Unit) rund 6,9 Prozent unter dem Vorjahreswert.

 

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Nutzfahrzeug-Spezialisten in Ihrer Region – Ihre Servicepartner vor Ort

KFZ-RegionalMit einem Klick zum Download als PDF-Datei.
Entdecken Sie alle aktuellen Daten aus den Regionalausgaben des KFZ-Anzeiger auch online!

Download

docstop_267Die Initiative zur medizinischen Unterwegsversorgung von Berufskraftfahrern/-innen

 

Besuchen Sie den KFZ-Anzeiger bei Facebook Besuchen Sie KFZ-Anzeiger bei Twitter

Nach oben

© KFZ-Anzeiger – Das Portal für die Transportbranche 2021