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04.12.2019

BGL kritisiert Maut-Freifahrtschein

BGL kritisiert Maut-Freifahrtschein

Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer hat sich im EU-Verkehrsministerrat gegen die Ausweitung der LKW-Maut auf Kleintransporter von 3,5 bis 7,5 Tonnen ausgesprochen. Der BGL, seine Landesverbände, insbesondere der LBT sowie die vielen tausend deutschen mittelständischen Transport- und Logistikunternehmer zeigen sich schwer enttäuscht.

BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt: „„Dass der Bundesverkehrsminister sich unter Verweis auf den Schutz des Mittelstandes für Kleintransporter stark macht und ihnen einen Maut-Freifahrtschein gibt, ist ein Tiefschlag für das mittelständische Transportgewerbe in Deutschland. Wir sind auch Mittelstand, werden seit Jahren reguliert und müssen zahlen.“

Die Folgen der Entscheidung des Ministers seien verheerend: Der zunehmende Einsatz von Kleintransportern verzerre massiv den Wettbewerb zum stark regulierten Güterkraftverkehrsgewerbe. Dem Klima werde ein Bärendienst erwiesen, da sich durch das Verteilen einer LKW-Ladung auf mehrere Kleintransporter der CO2-Ausstoß erheblich erhöhe. Außerdem werde die Situation der ohnehin knappen Parkplatzflächen verschärft.

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