MAN investiert 300 Millionen Euro in den Ausbau des Service-Netzwerks
MAN verfügt über ein starkes Netz an Service- und Vertriebsstandorten. Europaweit gibt es rund 1.200 MAN-eigene und Partner-Betriebe – mit in Summe ca. 7.000 Beschäftigten in MAN-Betrieben. MAN-Kunden steht täglich europaweit rund um die Uhr zuverlässige Unterstützung bereit. Über den Pannen- und Mobilitätsdienst MAN Mobile24 sorgen mehr als 2.000 MAN- Servicestützpunkte und Kooperationspartner für eine nahtlose Betreuung.
In Deutschland beispielsweise hat MAN bereits heute das größte herstellereigene Servicenetz mit mehr als 340 eigenen und Partner-Servicestandorten. „Eine starke Marke braucht ein starkes Servicenetz. Neben unserer Vertriebsmannschaft sind unsere Werkstätten unser Gesicht für unsere Kunden“, so Friedrich Baumann, Vorstand für Sales und Customer Solutions bei MAN. Das eigene starke Netz sei ein Wettbewerbsvorteil, den man weiter ausbauen wolle. „Deshalb investieren wir hier in den nächsten Jahren massiv, denn die Kombination von Produkt, Service und guter Qualität wird in den kommenden Jahren auch vor dem Hintergrund neuer Wettbewerber noch wichtiger.“ Man möchte sich in diesem Punkt noch einmal deutlich stärker abheben und nachhaltig aufstellen.
Nutzfahrzeug-Geschäft ist deutlich serviceintensiver
„Das Nutzfahrzeug-Geschäft ist im Vergleich zum Pkw deutlich komplexer und serviceintensiver. Die tägliche Verfügbarkeit der Fahrzeuge ist für unsere Kunden essenziell wichtig für ihr Geschäft. Um erfolgreich zu sein, müssen wir ganz nah an unseren Kunden sein und einen top Service bieten“, so Baumann weiter.
Künftig sollen beispielsweise die Wege für die Kunden in die Werkstätten kürzer werden. Ziel ist, dass künftig fast 80 Prozent der Kunden eine Fahrzeit unter 30 Minuten zum nächsten MAN-Servicestandort haben. Zu den wichtigsten Märkten, in denen das Ziel vorrangig und vor 2030 erreicht werden soll, gehören Deutschland, Österreich und Schweiz sowie unter anderem Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Polen und die Türkei. In besonders Logistik-intensiven Regionen soll das Ziel unter anderem auch durch das Schaffen neuer Stützpunkte erreicht werden.
Fit für nachhaltige Mobilität
Die Vertriebs- und Servicestandorte macht MAN zudem auf allen Ebenen mit Hochdruck weiter fit für nachhaltige Mobilität. Bereits 2026 sollen zwei von drei Stützpunkten für die E-Mobilität vorbereitet sein. Rund ein Drittel der geplanten Investitionen von insgesamt rund 300 Millionen Euro fließen darum in Elektromobilität und Digitalisierung. Das umfasst ein Bündel an Maßnahmen:
Handel und Service in Europa werden geschult – rund 8.000 Beschäftigte vom Vertriebsmitarbeiter bis hin zum Hochvolt-Mechaniker erhalten weitere intensive Trainings zum Thema E-Mobilität. In Deutschland beispielsweise wird im Rahmen des Investitionsprogramms das Budget für weitere Schulungen im Bereich E-Mobilität verdoppelt.
Ausbau des Ladepunkt-Netzes
Europaweit sind bereits mehrere MAN-eigene Batteriereparatur-Zentren in Betrieb – unter anderem in Deutschland, Spanien, Belgien, Österreich und Italien. Österreich agiert dabei als Hub für die Nachbarländer Tschechien, Slowakei und Ungarn. Weitere Länder werden innerhalb der nächsten Monate angebunden. Über Partner gilt dies auch bereits für Schweden und zeitnah in den Niederlanden. Bis 2030 ist geplant, das Netz an Batteriereparatur-Zentren weiter zu verdichten sowie alle europäischen Märkte zu erschließen.
Im Rahmen der Kooperation mit dem Energieunternehmen E.ON werden eine Vielzahl von MAN-Serviceniederlassungen mit öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektro-Lkw ausgestattet. Insgesamt umfasst die Kooperation bis zu 400 Ladepunkte an bis zu 170 Standorten in Europa, davon bis zu 125 Standorte allein in Deutschland. Bereits heute sind die deutschen Standorte Berlin-Wildau, Fürstenwalde und Karlsfeld, der österreichische Standort Eugendorf sowie Čestlice in Tschechien live. Weitere Stationen werden noch in diesem Jahr in verschiedenen Märkten eröffnet.
Digitalisierung vorantreiben
Der weitere Ausbau von Photovoltaikanlagen in den MAN-Niederlassungen ist zusammen mit dem flächendeckenden Einbau von LED-Beleuchtung und modernsten Heizsystemen ein wichtiger Schritt Richtung Nachhaltigkeit.
Die Digitalisierung der Werkstattprozesse wird weiter konsequent vorangetrieben. Serviceberater und Monteure wurden bereits mit iPads ausgestattet, um Serviceaufträge, Dokumentationen und Kommunikation digital abzuwickeln. Zudem sollen App-Lösungen und künstliche Intelligenz die durchgängige Digitalisierung des Werkstattbesuchs unterstützen und für effizientere Abläufe, höhere Transparenz und eine verbesserte Servicequalität für die Kunden sorgen.
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Foto: MAN Truck & Bus







